04 Nov

Europa und die fremde Flut

 Der Ansturm – Flüchtlinge als moderne Waffe der Kriegsführung

Niemand wird freiwillig zum Flüchtling. Niemand flieht aus Bequemlichkeit, Faulheit oder Langeweile. Flucht ist meistens eine Reaktion auf Krieg, auf Gewalt, auf Not. Man flüchtet in der Regel um sein eigenes Leben zu retten und das seiner Familie. Jeder Mensch ist von Gott geschaffen muss daher geachtet und auch entsprechend behandelt werden. Das trifft auch auf jeden Flüchtling zu, der sich bis nach Mitteleuropa durchschlagen kann. Das ist die eine Seite der Flüchtlingsproblematik, die wir jetzt in Europa haben.

 

Aber es gibt noch eine andere Seite, die weniger Beachtung findet: Migration als moderne Waffe der Kriegsführung! Die amerikanische Politwissenschaftlerin Kelly Mc Greenhill beschreibt in ihrem Buch „Weapons of Mass Migration“ (2010)  wie Militärs „strategisch konstruierte Migration“ als unblutige Angriffswaffe nutzen, um Staaten zu schwächen oder zu erpressen.

 

Die Länder der Flüchtlinge wurden zum Spielball geopolitischer Interessen: Libyen, Syrien, der Irak, Afghanistan. Neun von zehn Menschen, die zunächst vor dem Krieg flüchteten, blieben in den Nachbarländern Libanon, Jordanien, Türkei. Doch die sind auf Dauer überfordert. Infrastruktur und Arbeitsmarkt sind diesem millionenfachen Ansturm nicht gewachsen. Diese Länder sind selbst auf Unterstützung der internationalen Gemeinschaft angewiesen. Doch die Hilfe wurde immer mehr ausgedünnt. Das Welternährungsprogramm der UNO musste im Juli Programme kürzen, weil das Geld fehlte. Die Flüchtlinge, durch den langen Krieg verarmt, suchten nach neuen Perspektiven. Ein geheimes Chaosmanagement hat ihnen die Schleusen geöffnet. ...

 

Deutschland und Österreich werden durch den nicht enden wollenden Zustrom von Flüchtlingen in ein Meer von Problemen gestürzt. In einem Beitrag für die deutsche Tageszeitung „Die Welt“ lesen wir, was durch die Flüchtlingswelle auf uns zukommen wird: „Was wir derzeit importieren, sind nicht nur ethnische, also kulturelle und religiöse Konflikte, sondern auch eine „industrielle Reservearmee“, für die es keine Beschäftigung gibt, das Lumpenproletariat von morgen und übermorgen.“ 

 

Viele Flüchtlinge verlassen aus Not und Verzweiflung ihr Land. Aber wenn sich Zigtausende gleichzeitig auf den Weg machen, sind oft strategisch denkende Hintermänner am Werk, die mittels Völkerwanderung ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen. Und hier handelt es sich um die größte Migrationswelle in Europa seit der Völkerwanderung im 5. Jahrhundert.

 

Der russische Präsident Wladimir Putin hat klar und deutlich auf die Verursacher dieser Krise gezeigt: „Diese Entscheidungen wurden jenseits des Ozeans getroffen, aber Europa ist mit dem Problem konfrontiert!“ Auch ein heimischer Politiker sieht das so, nämlich dass die USA für die Destabilisierung des Raumes Syrien und Irak hauptverantwortlich sind. Nun passt es in die Geopolitik der USA dass wir die nächsten Jahre mit einer Flüchtlingskrise beschäftigt sind: „Wir befinden uns in Wahrheit in einem Krieg auf mehreren Ebenen. Wirtschaftspolitisch, militärisch und nun auf Flüchtlingsebene!“

 

Wir sind gerade in einem gewaltigen Umbruch: Steht die „Islamisierung Europas“ bevor?   Politiker warnen: „Massenweise dringen junge Männer in den Zwanzigern mit langen Bärten  nach Europa ein. Das ist eine Invasion, die unseren Wohlstand, unsere Sicherheit, unsere Kultur und unsere Identität bedroht!“ Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass als „Flüchtlinge“ getarnte IS-Krieger mit eingeschleust werden.

 

Die EU hat für das “trojanische Pferd“ mit dem Namen Flüchtlingswelle seine Tore geöffnet. In dem „Pferd“ können sich, wie von ISIS angekündigt, viele Dschihadisten und radikale Moslems befinden. Gnade uns! Putin sagt, dass Europa für seine Fehler bezahlt. Die US Politik gibt die Richtung vor und Europa folgt blind. Bis jetzt sind über 900.000 Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, für Österreich erwartet man für 2015 über 80.000Asylanträge, vorausgesetzt, dass diese Zahlen  nicht geschönt sind. Bis jetzt ist kein Ende der Asylflut abzusehen. Und eine ganze Flüchtlingsindustrie lebt sehr gut davon.

 

Die Völkerwanderung im 5. Jhd. n. Chr. bedeutete das Ende des Römischen Reiches. Die Völkerwanderung von heute, bedeutet sie die Abschaffung Europas?

 

Die Flüchtlinge in den Prophezeiungen

 

1519 schrieb der Reformator Martin Luther in einem Brief an seinen Freund Linck und vertrat darin die Ansicht, dass die türkische Invasion Europas damals (Türkenheere vor Wien) Gottes Bestrafung eines abgefallenen Christentums sei. Er erklärte, dass Gott die Türken auf die gleiche Weise zur Bestrafung von Christen gesandt hätte wie Krieg, Plagen und Erdbeben. Der Islam also als „Gottes geißelnde Rute“?

Eine solche Denkweise ist heute verpönt und würde ins Mittealter verwiesen. Bibelleser wissen aber, dass Gott sehr wohl Völker als Zuchtrute gebrauchte, wenn sein Volk Israel vom wahren Gott abfiel und immer mehr den Götzen hinterherlief. Am Ende, als das Volk götzendienerisch und moralisch verkommen sich durch die Propheten Gottes nicht mehr zurechtweisen ließ, kamen die Babylonier unter König Nebukadnezar, nahmen das Reich ein und machten Jerusalem dem Erdboden gleich (587 v. Chr.) Beim zweiten Mal waren es die Römer unter Kaiser Titus, die 70 n. Chr. den Tempel und die Stadt völlig zerstörten. Wer Gott hinauswirft, hat auch seinen Schutz und Frieden verwirkt!

 

Und heute? Wir sehen in der westlichen Christenheit seit Jahrzehnten einen Glaubensabfall, wie es ihn noch nie gegeben hat. Eine EU, die gottlos handelt und gottlose Ideologien vorantreibt: Evolution, verpflichtend an allen Schulen gelehrt, hat die Schöpfung verdrängt und damit auch den Schöpfergott. Gottes Geschöpfe werden massenweise abgetrieben und damit gegen das Gebot: „Du sollst nicht töten!“ verstoßen. Mit  Gender Mainstreaming und der ganzen Homokultur soll die göttliche Schöpfungsordnung von Mann und Frau auf den Kopf gestellt werden und durch eine solche fehlgeleitete sexuelle Früherziehung, die an allen Schulen und Kindergärten jetzt öffentlich durchgesetzt wird, will man den „neuen Menschen“ schaffen– gottlos, bindungslos, orientierungslos, aber dafür als billige Arbeitskraft verfügbar.

 

Die christliche Religion wird seit Jahren von den Medien lächerlich gemacht, aus dem öffentlichen Raum verdrängt und neuerdings darf eine Kindergärtnerin den Kindern nicht einmal mehr den Sinn von Weihnachten (Geburt Jesu) erklären. Ist Jesus Christus politisch unkorrekt geworden?

Dafür darf aber ein Imam bei der Angelobung von Rekruten beim Bundesheer sprechen. Dieser radikale Säkularismus gibt die christlichen Wurzeln Europas preis. Kein Wunder wenn wir überrannt werden. Europas „christliche“ Bevölkerung hat ihren Glauben aufgegeben bis zur totalen Standpunktlosigkeit. Ein evangelischer Würdenträger in Deutschland meinte, er würde weniger die Stärke des Islam fürchten als vielmehr die Schwäche des Christentums! Wir meinen, er hat recht!

 

Die Bibel sagt dazu: „Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden… Darum hat sie Gott dahingegeben…     (Römerbrief 1, 21-24)

 

 Jesus Christus, der Herr über alle Völker, existiert nach wie vor, gestern, heute und in Ewigkeit. Sein Heilshandeln ist ersichtlich in der biblischen Prophetie, fortschreitend bis zu seiner Wiederkunft, die dieser Weltgeschichte ein Ende setzen wird.

 

Was aber haben wir jetzt zu erwarten? 

 

Christus vergleicht die Zeit des Endes vor seiner Wiederkunft mit „Wehen“, Bedrängnisse, die immer stärker werden und nicht mehr aufhören. Eine Beruhigung, die ganz von selbst eintritt, ist gewiss nicht zu erwarten. Darauf sollte man sich einstellen.

 

Europa ist bereits in einem großen entscheidenden Wandel und der Konflikt zwischen den beiden großen Weltreligionen, Islam und Christentum, strebt auf einen zerstörerischen Höhepunkt zu, der die ganze Welt erschüttern wird. Dem Islam geht es um seinen Anspruch auf die Weltherrschaft. Es ist zu bedenken, dass es in keinem einzigen islamischen Staat Religionsfreiheit gibt und Christen teilweise blutig verfolgt werden!

 

Die Konflikte rasen nicht nur im Nahen Osten, sondern werden jetzt nach und nach zu uns hereingetragen, sowohl religiöse als auch andere: Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt, Entladung von Aggressionen bis hin zum Bürgerkrieg. Es ist möglich, dass die westlichen Demokratien unter dem Druck globaler Konflikte— Bankenkrisen, Wirtschaftskrisen und nun auch Flüchtlingskrise, in den kommenden Jahren zugrunde gehen und der Ruf nach dem „starken Mann“ laut wird. Dieser existitiert bereits, aber eine Veränderung in „One World Order“ wird nur mit Zwang und Gewalt und vielen Menschenopfern möglich sein. Bibelleser wissen, dass es wahren Frieden ohne Gott einfach nicht geben kann, denn der Friede ist ein Ergebnis dessen, wo man Gottes Gebote hält und seinen Willen tut.

 

 Die Chance des echten Christentums

 

„Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium allen Menschen. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden!“  Markus 16, 15

Wir haben die Chance der Mission unter vielen Menschen und anderen Kulturen jahrzehntelang vernachlässigt, aber sie ist noch immer da. Nur mögen sich die Kirchen keine Illusionen machen. Die Menschen aus dem muslimischen Kulturkreis sind keine billigen Kirchenfüller als Ersatz für Einheimische, die gegangen sind. Ein Moslem bekehrt sich, wenn er die Gewalttätigkeit des Islam verabscheuen gelernt hat. Viele Konvertiten haben eine persönliche Begegnung mit Jesus. Viele lernen wirkliche Christen kennen, die ihnen die Liebe Gottes vorleben. Dann kommt es zu einem tief greifenden Wandel, der auch in seinem Wesen zum Vorschein kommt. Leider werden solche echt Bekehrten von muslimischen Staaten oder von ihren eigenen Familien verstoßen und sind häufig in Lebensgefahr. Das kann auch hier geschehen.

 

Die europäische Vorstellung ist falsch: Der „Dialog“ mit dem Islam, im Sinne von Aufgabe des christlichen Wahrheitsanspruches ist undenkbar, ohne das Christentum selbst aufzulösen. Jesus Christus spricht: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich!“ Daran kommt niemand vorbei, ganz gleich was der Zeitgeist gerade im Sinn hat. Man kann eben nicht den Islam mit dem Evangelium Jesu Christi auf eine Stufe stellen.

 

Deshalb kann ein Christ, der ein echter Nachfolger Jesu ist, mit Muslimen Gastfreundschaft teilen und ihnen in aller Freundlichkeit seinen Glauben erklären, zugleich aber auch als Staatsbürger gegen den schleichenden Umbau seiner Alltagswelt in ein „islamisches Haus“ protestieren. 

 

Multikulti im Himmel

 

Das wahre Multikulti wird erst im Reich Gottes funktionieren, weil

  • alle das Evangelium angenommen und Jesus Christus als ihren Retter gewählt haben. Ihre Herzen wurden durch ihn verändert, so dass sie nicht mehr sündigen.
  • sich alle an die gleiche göttliche Rechtsordnung halten, nämlich die Gebote Gottes. Den Gehorsam haben sie schon auf Erden eingeübt.
  • ihre sündhafte menschliche Natur durch Gottes Gnade verwandelt wurde. Niemand übt mehr Gewalt, Unterdrückung, oder Unfrieden. Alle sind ihrem Meister Jesus Christus ähnlich geworden.
  • sie alle nur noch ein Ziel haben, nämlich ihren Herrn, der sie gerettet hat, die Ehre zu geben.   

 

„Ich sah eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen, Völkern und Sprachen vor dem Thron (Gottes) stehen , angetan mit weißen Kleidern …“                                       (Offenbarung 7, 9)