17 Dez

Dunkle Wolken am Horizont

 

 

Dunkle Wolken am Horizont  -

Prognosen für eine Nahe Zukunft

 

Viele stellen sich heute die Frage: Was kommt auf uns zu? Wir müssen uns eingestehen, dass zur Zeit viele besorgniserregende Entwicklungen stattfinden, die die Zukunft ungewiss erscheinen lassen.

Ein großer Umbruch in der Menschheitsgeschichte findet statt und er hat gerade begonnen. Die ruhigen Zeiten dürften definitiv vorbei sein.

 

Die Euro-Krise. Die Euro–Krise ist eine seit 2009 andauernde Krise innerhalb der europäischen Union, die die Aspekte einer Staatschuldenkrise, einer Bankenkrise und einer Finanzkrise in sich vereint. Allein die südeuropäischen Länder haben Schulden in Höhe von unsagbaren 9,3 Billionen!!! Euro. Die Euro-Krise wird zunehmend zur Bewährungskrise für ganz Europa. Eine verfehlte Kaputtsparpolitik, eine schrumpfende Wirtschaft und hohe Arbeitslosigkeit, besonders unter jungen Menschen ist nun die Folge und wirft die Frage auf, in welche Richtung sich Europa entwickelt.

 

Steigende Arbeitslosigkeit und stagnierende Wirtschaft. Schon jetzt haben wir in Österreich 430.000 Arbeitslose, 6,9 % mehr als im Vormonat, Tendenz steigend. Der AMS-Vorstand stellt fest: Wir haben in Österreich die höchste jemals gemessene Arbeitslosigkeit. Schulabgänger und Arbeitnehmer ab 50 sind davon besonders betroffen. Die Firmen erhalten weniger Aufträge oder gehen vermehrt pleite und stellen daher immer weniger Arbeitskräfte ein. Ein zu schwaches Wirtschaftswachstum kann die Situation auch im Jahr 2016 nicht entschärfen. Es gibt einfach zu wenig Jobs! 

 

Auch für die Weltwirtschaft erwartet man in den nächsten Jahren einen großen Crash. Viele angesehene Ökonomen sehen die Welt am Ende ihrer wirtschaftlichen Entwicklung. Es gibt seit der Erfindung von Computer und Handy keine neue technische Generation mehr, die die Menschheit wirtschaftlich weitergebracht und somit für Massenarbeit gesorgt hätte. Der Gipfel des Wachstums ist längst überschritten. Bei einem Zusammenbruch des Wirtschaftssystems sind in allen Ländern gewaltsame Auseinandersetzungen zu befürchten.

 

Zinsentwicklung Euroland. Die langsame, strategische und schrittweise Enteignung der Anleger und Sparer ist bereits im Gange durch die Beinahe-Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank. Die überschuldeten Staaten brauchen billiges Geld, die Zinsen sollen runter. Also werden die Sparer geschröpft. Ein Teil der Zinsen in der Euro-Zone ist schon im negativen Bereich. Sollen Bankkunden an Strafzinsen gewöhnt werden? Dann werden dem Kunden Negativzinsen verrechnet für das, was er auf dem Konto hat. So kommt es zum langsamen Schwund privater Vermögen.

 

Um den Geldanleger daran zu hindern, aus dem System auszusteigen, wird man in den kommenden Jahren den Bargeldzahlungsverkehr einschränken. Das bedeutet ein tägliches Auszahlungsmaximum am Geldautomaten wie jetzt in Griechenland und Höchstbeträge für Barzahlungstransaktionen. In Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland und anderen Staaten Europas gelten bereits heute Höchstgrenzen, bis zu denen der Kunde in bar zahlen darf. Höhere Beträge müssen mit Karte beglichen werden.

 

Die Enteignung schreitet voran. Das betrifft nicht nur Geld, sondern auch Immobilien. Dem Geld wird Schritt für Schritt die Freiheit genommen, bis zur Abschaffung des Bargeldes. Und schon steht uns der nächste Großangriff auf unser Geld bevor: Die EU arbeitet bereits an konkreten Plänen, das Bargeld 2018 vollständig abzuschaffen. Die Bürger werden dadurch zu „gläsernen“ und ferngelenkten Verbrauchern.

Hinter den Kampagnen gegen unser Bargeld steht eine einflussreiche Elite: Großkonzerne, US-amerika-nische Kreditkartenorganisationen, Banken und Regierungen. Noch können wir in Österreich und Deutschland frei entscheiden, wie wir zahlen wollen. Doch es wird nicht mehr lange so bleiben. Überlegen Sie rechtzeitig, welche Folgen diese Einschränkungen für Sie persönlich haben.

 

Der Zerfall des Euroraumes. Der EU-Präsident Jean Claude Juncker warnt bereits vor dem Ende der Gemeinschaftswährung. Wenn innerhalb der EU wieder Grenzkontrollen eingeführt würden, dann sei auch der Euro am Ende. Dieser drastische Gedanke zeigt auf, dass die EU-Staaten wegen der Flüchtlingskrise völlig zerstritten sind. Man verhandelt über Quoten und kommt zu keiner Lösung, weil sich die Staaten Osteuropas weigern, Flüchtlinge aufzunehmen. Großbritannien droht ohnehin schon länger mit dem Austritt. Die Gräben scheinen immer tiefer zu werden. Daher wurde die Idee eines „Kerneuropa“,  bzw. eines „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ neu entfacht. Auch Juncker brachte ins Gespräch, dass wir in Zukunft über eine neue Architektur der Europäischen Union nachdenken müssen. Mit 28 Regierungen und rund 70 Regierungsparteien in den Mitgliedsländern sei es ohnehin schon schwierig genug, Einigkeit zu erzielen. Die EU steckt ebenfalls in der Krise!

 

Bibelleser wissen aus der biblischen Prophetie, dass diese künstlich aufrecht erhaltene Einheit Europas ohnehin eines Tages zerbrechen wird, denn „sie werden doch nicht aneinander halten!“ (Daniel 2,43) Doch was danach kommt, ist erst recht nicht beruhigend, nämlich eine „neue Weltordnung“ mit einer Welteinheitsregierung. Damit alle mitziehen, wird es noch viele Krisen und Kriege brauchen.

 

Asylkrise, Flüchtlingsströme, Massenzuwanderung. Wir haben 2015 den größten Strom von Asylbewerbern erlebt. Viele bleiben hier, mit all den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen. Die Migrationspropaganda der Massenmedien („Willkommens-kultur“) weicht langsam der Ernüchterung. Die Berichterstattung bekam beim Thema Kriminalität von Ausländern einen „Maulkorb“ verpasst, besonders wo es um Krawalle in Asylheimen geht, die vielleicht auch irgendwann auf der Straße ausgetragen werden oder um fehlende Abschiebungen nach kriminellen Handlungen. Hier kommt eine Mentalität ins Land, die demokratische Werte nicht unbedingt achtet. Wie viele Dschihadisten sich im Flüchtlingsstrom frei bewegten, das weiß niemand so genau. Wenn wir nicht auf der Hut sind, kann die Massenzuwanderung unser Wertesystem zersetzen, weil plötzlich die Werte islamischer Länder durchgesetzt werden sollen. Islamkritische Äußerungen sind heute schon nicht mehr erlaubt („Islamophobie“) während christliche Inhalte selbstverständlich verächtlich gemacht werden dürfen. Dazu kann man nur sagen: Wissen diejenigen eigentlich, was sie tun?

Viele dieser Zugewanderten werden erhebliche Sozialleistungen in Anspruch nehmen, die sich irgendwann kein Staat mehr leisten kann. Wenn dann noch die eigenen Bürger zu Gunsten der Zugewanderten benachteiligt werden, dann wird der Volkszorn  steigen und sich eines Tages entladen.

Diese Einwanderungswelle wird einen hohen Preis von uns fordern, während die Asylindustrie große Geschäfte macht und mit der Armut der anderen reich wird. Wie sagte Jesus Christus für unsere Zeit voraus? „Weil die Ungerechtigkeit wird überhand nehmen, wird die Liebe in vielen erkalten!“ (Matth. 24, 12)

 

Zunehmender Terrorismus und gewöhnliche Kriminalität. Schon jetzt kommt fast jeden Tag irgend eine Schreckensmeldung von Terror und die allgemeine Unsicherheit wird zunehmen. Immer mehr Kontrollen im Flugverkehr, viele Flüge werden gestrichen und eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit wird schließlich die Folge sein.

Immer, wenn in der Geschichte eine schwere Wirtschaftskrise, ethnische Spannungen und staatlicher Machtzerfall zusammen kamen, hat es blutige Bürgerkriege gegeben. Die Geschichte  wird sich wiederholen.

 

Einschränkung der Meinungsfreiheit und schließlich der Religionsfreiheit. Die  sogenannte „Politische Korrektheit“ ist ein Feind der Meinungsfreiheit. Es gibt heute Gesinnungspolizisten und Meinungsdiktatoren, die sich anmaßen unsere Weltanschauung zu bestimmen. Sie geben vor, wie wir zu denken, zu sprechen und zu formulieren haben. Im Namen der Toleranz verbreiten sie Intoleranz.  Andersdenkende werden diffamiert und damit ein Klima geschaffen, in dem sich niemand mehr seine Meinung zu sagen getraut.

Solche „Meinungsmacher“ beherrschen auch die Medien, die anstatt sachlich zu informieren, die Menschen nach ihren Vorstellungen umerziehen und belehren wollen. Sie unterdrücken entscheidende Fakten und verdrehen die Wahrheit. Sie verhindern einen freien Meinungsaustausch und verantwortungsvolles Handeln.

 

Heimlich still und leise wird auch die Religionsfreiheit in Europa immer mehr abgebaut. Das Thema Christenverfolgung kommt uns zunehmend auch räumlich näher. Die „Islamisierung Europas“ ist keine Utopie. Wir lesen Berichte, wonach sich Übergriffe von Muslimen auf Christen in deutschen Flüchtlingsheimen häufen. Schlagzeile. „Christen haben es in deutschen Asylheimen schwer“ - sie werden bedroht, geschlagen, ausgegrenzt. Inzwischen sind bis zu 90 Prozent der Heimbewohner Muslime. Die Heimleitungen reagieren überfordert, fühlen nicht zuständig oder ignorieren die religiösen Ursachen. Es ist für christliche Flüchtlinge aus islamischen Ländern doppelt bitter: Sie fliehen vor der Verfolgung nach Europa, weil sie glauben hier ihre Menschenrechte wahrnehmen zu können. Und dann sehen sie sich mit der gleichen Situation wie in ihrem Herkunftsland konfrontiert. Es ist zu befürchten, dass viele Muslime ihre Unkultur des Verachtens und der Unterdrückung Andersgläubiger hier fortsetzen werden, trotz aller Integrationsversuche.

 

Doch es gibt hier in Europa noch eine weitere Gefahr für Christen: ein radikaler Säkularismus, der das Christentum am liebsten ganz aus dem öffentlichen Raum verbannen will. Ein führender Geistlicher in Sri Lanka hat es so ausgedrückt: „Ich mache mir größere Sorgen über die Christenheit in Europa als über unsere Leute. Warum? Weil die Verfolgung nicht nur von Muslimen, sondern auch von radikal-säkularen Elementen der Gesellschaft ausgehen wird.“ Es ist heute schon so, wer gegen den Gender-Zwang, für die Schöpfung statt Evolution, für die Gebote Gottes, gegen Homokultur, dafür aber für die Erhaltung biblischer Werte und den Glauben an Jesus Christus eintritt, der ist nicht politisch korrekt und steht außerhalb der vorgegebenen  Normen. Christen in Mitteleuropa werden heute noch nicht verfolgt, aber der Gegenwind bläst schärfer. Doch sollten sich überzeugte Christen dadurch nicht entmutigen lassen.

 

Vorbereitung auf die große Krise

All diese besorgniserregenden Entwicklungen sollten hoffentlich immer mehr Menschen aufrütteln: Wohin driftet die Menschheit? Jeder kann heute erkennen, dass diese Welt immer unruhiger wird. Die Welt steht am Rande einer großen Krise.

 

Wie verhalten wir uns als Christen in einer solchen Zeit? Nicht Angst und Sorge, sondern der Halt den wir an Gott haben hilft uns weiter. Gott hat die Menschen vor kommenden Gerichten stets gewarnt. Wer seiner Warnungsbotschaft vertraute, seinen Geboten folgte und nach seinem Willen handelte, der durfte erleben, dass ihn die göttliche Kraft durch alle Nöte hindurch getragen hat. Der Apostel Paulus gab den Christen seiner Zeit den Rat: „Kauft die Zeit aus, denn es ist böse Zeit!“ (Eph. 5, 16) Das bedeutet für uns

  • Es ist jetzt die Zeit, unsere Zeit nicht mit seichter Unterhaltung totzuschlagen, sondern über die grundlegenden Dinge des Lebens nachzudenken: Was kann mir Halt in existenzieller Not geben?
  • Es ist jetzt die Zeit, durch Umkehr zu Gott und den Glauben an Jesus Christus sich unter den himmlischen Schutz zu stellen. Die einzige Chance in Notzeiten fest zu bleiben besteht darin, dass der Glaube an Jesus Christus fest gegründet ist.
  • Es ist jetzt die Zeit, aus der Bibel den Willen Gottes und sein Handeln an den Menschen zu lernen.  Gottes Wort entwickelt eine Dynamik, die das Leben zum Guten verändert.
  • Es ist jetzt die Zeit, den Prophezeiungen der Bibel für die letzten Tage erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. Man sollte die Ereignisse kennen, die vor dem Abschluss der Weltgeschichte stattfinden.
  • Es ist jetzt die Zeit für alle echten Christen zusammenzurücken und sich im Glauben zu stärken. Damit ist nicht die falsche Ökumene aller Kirchen und Weltreligionen gemeint, sondern die „Einheit in der Wahrheit“, die Jesus Christus gegründet hat (vgl. Joh. 17)
  • Es ist jetzt Zeit, sich für den letzten großen geistlichen Kampf auf dieser Erde fit zu machen, indem wir das Vertrauensverhältnis zu Gott vertiefen. In diesem Kampf geht es darum, die Zehn Gebote Gottes und den Glauben an Jesus Christus zu verteidigen. Aber vergessen wir nicht: In Krisenzeiten offenbart sich auch Gottes Macht!

 

Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen!    (Matth. 24,14.)