10 Mär

Sicherheit in einer unsicheren Welt

 

Sicherheit in einer unsicheren Welt    

 

Sind wir auf dem direkten Weg in den dritten Weltkrieg?  …  Schon 2014 hatte Papst Franziskus gesagt; „Wir erleben jetzt den Dritten Weltkrieg– wenn auch über die Welt verstreut!“ Ein Sachbuchautor beschreibt, wie uns USA und NATO mit Terror, Migration und Chaos in eine neue Welt führen wollen.

Krieg ist zur Zeit überall im Gange. Er tobt im weltweiten Netz, an den Börsen, in den Geheimdienstzentralen genauso wie in den militärischen Planungsstellen. Dort, wo er blutig wird wie im Nahen und Mittleren Osten, stehen sich häufig nicht nur die regulären Truppen, sondern Terrorkommandos wie IS oder Al Kaida gegenüber. Von den USA gesteuert, lösen diese Kampfhandlungen  Flüchtlingsströme aus. Dieses inszenierte Chaos breitet sich vom nahen Osten über die Balkanroute nach Mitteleuropa aus.

 

Kein Wunder, dass auch Unruhen in Europa vorausgesagt sind. Schaut man sich das 20. Jahrhundert und die vielen Kriege und Bürgerkriege dieser Epoche an, dann gab es immer drei Vorboten  des blutigen Gemetzels: wirtschaftliche Krisen (Bankenkrise und hohe Arbeitslosigkeit), ethnische Spannungen (Kriminalität von Asylwerbern) und staatlicher Machtverfall. Trafen sie zusammen, dann waren schreckliche Zustände unvermeidbar. Noch nie aber hat es auf der Welt so viele Brandherde gegeben wie heute, bei denen alle Vorbedingungen für Kriege und Bürgerkriege aufeinanderprallen.

 

Aktuell werden Angst und Unsicherheit hierzulande geschürt durch die Asylproblematik und vor allem in Osten des Landes durch die vielen  Einbruchsdelikte, die uns die offenen Grenzen zu Osteuropa beschert haben. Auch werden die Täter immer skrupelloser und nehmen sogar die Sparbüchsen der Kinder mit! Die Angst nagt, man könnte selbst das nächste Opfer sein. Immerhin ist ein Einbruch für den Betroffenen ein traumatisches Erlebnis, unter welchem man jahrelang sehr leiden  kann. Ein dauerhaftes Gefühl der Unsicherheit in den eigenen vier Wänden belastet manche Menschen derart, dass sie sich sogar entschließen, in eine andere Wohnung zu ziehen.

 

In Deutschland macht sich ein Klima der Angst breit, besonders in Ballungszentren, wo man viele Asylanten in Containerdörfer hineinpfercht. Unter den Asylwerbern sind gewaltbereite junge Männer, die auch auf Polizisten einprügeln und Frauen belästigen. Proteste der Anwohner werden ignoriert oder sogar unterdrückt. Das erzeugt eine hilflose Wut in der Bevölkerung. Frauen, die körperliche Angriffe durch ausländische Männer erleiden, haben psychische Probleme, oft über Jahre. Die Bewegungsfreiheit von Frauen allgemein wird  eingeschränkt, weil sie sich bei Dunkelheit ja nicht mehr aus dem Haus trauen oder unbegleitet fortgehen können.

 

Aber das ist noch nicht alles. „Ein großer Hammer schwebt zudem über uns– die nächste Weltwirtschaftskatastrophe. Sie wird mit absoluter Sicherheit in den nächsten Jahren über uns hereinbrechen und schlimmer werden als alles, was die moderne Menschheit bisher erlebt hat“. Das ist eine Aussage von Hans Ullrich Jörgér, dem Topkommentator des Magazins „Der Stern“. Das wird die allgemeine Unsicherheit, die jetzt schon herrscht noch um ein Vielfaches verstärken. Denn in Zeiten der Not und des Mangels ist die Gefahr sehr hoch, dass Menschen, die nicht ausreichend vorgesorgt haben, sich an fremden Eigentum vergreifen.

 

Daher wächst das Bedürfnis nach Sicherheit in der Bevölkerung. Es liegt auf der Hand, dass die Bürger ratlos fragen: Wie können wir wenigstens unsere bisherige Sicherheit aufrechterhalten?

Das Gefühl, sich selbst schützen zu müssen, hängt damit zusammen, dass vielen die Polizei nicht mehr ausreicht. Viele Österreicher haben allerdings ihre eigene Auffassung, wie sie für ihre Sicherheit sorgen wollen. Im vergangenen Jahr wurden so viele Schusswaffen wie noch nie verkauft. Wenn es so weitergeht, hieß es in der Meldungsübersicht, gibt es am Ende des Jahres eine Million Schusswaffen in Österreich. Sind wir auf dem Weg zu amerikanischen Verhältnissen? Man möge aber bedenken, dass noch kein Land dadurch sicherer geworden ist, weil alle bis zu den Zähnen bewaffnet sind. Im Gegenteil: Mehr Schusswaffen  verleiten zum rascheren Gebrauch. Vielleicht denken einige ans Auswandern? Das wird in den meisten Fällen nicht hilfreich sein, denn die Probleme, die wir hier bekommen, wird es überall auf der Welt geben.

 

Absichern – so gut wie möglich

Die Polizei verschenkte anlässlich von Sicherheitstagen einen Kugelschreiber mit der Aufschrift: „Wissen schützt!“ Bis zu einem gewissen Grad ist diese Aussage zutreffend. Und es macht durchaus  Sinn, wenn wir über Sicherheitstechniken Bescheid wissen und sie auch anwenden. Wer sein Haus zum Beispiel einbruchssicher machen will, wird sich  über die mechanische und elektronische Sicherung von Fenstern, Türen und Türschlössern informieren. Denn das Sicherheitssystem eines Hauses ist nämlich immer so sicher wie seine schwächste Stelle. Ein gut gesicherter Wohnsitz kann dem Besitzer helfen, dass ungebetene Gäste gar nicht erst eindringen.

 

Es ist auch klug, sich gegen einen länger dauernden Stromausfall  mit Taschenlampen oder Kerzen. zu wappnen. Gaskocher und Wasserfilter gehören ebenfalls zu einer Notfallausrüstung. Was tun wenn die Supermärkte geschlossen sind und die Versorgungskette auf Grund von Katastrophen unterbrochen ist? Hier kann eine Notfallration an Lebensmitteln, die mindestens 14 Tage ausreicht, uns vor dem Schlimmsten bewahren. Hungern kann sehr unangenehm werden. Sie meinen, dieser Fall wird nie eintreten? Das kann sehr rasch passieren, denn die Supermärkte können als Reaktion auf Terrorakte oder Naturkatastrophen durch Panikkäufe leergekauft werden. Wenn dann tagelang kein Nachschub mehr kommt…...

 

Auch gegen Cyberkriminalität kann man sich absichern, indem  man bestimmte Verhaltensregeln einhält. Man erspart sich dadurch viel Ärger. Sensible Daten und Kontonummern sollte man beispielsweise nie ins Internet stellen.

Bankenkrise? Wenn die Bankomaten kein Bargeld mehr ausgeben, ist es von Vorteil, wenn man zu Hause einen bestimmten Betrag vorrätig hat und dann notwendige Rechnungen bezahlen kann.

 

Besonders in den Städten ist es kein Luxus Abwehr– und Befreiungstechniken zu erlernen, die vor gewalttätigen Angriffen schützen. Selbstverteidigung versetzt uns in die Lage, auf angemessene Art und Weise auf Übergriffe  zu reagieren, 

                Ja, wir brauchen heute Sicherheit vor Trickdieben und vor Handtaschenräubern, Bankomatkartenbetrügern, falschen Gewinnbenachrichtigungen, Diebstählen in Krankenhäusern und Supermärkten, Belästigung auf offener Straße .und vor Einbrechern. 

 

 Unsere Alltagswelt ist jetzt schon ein unsicherer Ort, auch wenn ein Bürgerkrieg noch weit entfernt ist. Daher kann Sicherheit also nur ein relativer Zustand der Gefahrenfreiheit sein, der stets nur für einen bestimmten Zeitraum, eine bestimmte Umgebung oder unter bestimmten Bedingungen gegeben ist. Im Extremfall können sämtliche Sicherheitsvorkehrungen zu Fall gebracht werden durch Ereignisse, die sich nicht beeinflussen oder voraussehen lassen. Die stärkste Sicherheitstüre wird nicht halten, wenn bei Straßenkämpfen eine Handgranate gezündet oder gar eine Bombe über dem Haus abgeworfen wird.

 

Wir haben trotz allem bisher in einem der sichersten Länder dieser Welt gelebt. Und dort, wo private Sicherheit bedroht wurde, war relativ rasch die staatliche Exekutive zur Stelle, um Ruhe und Sicherheit wieder herzustellen. Der Gedanke dass es in Zukunft nicht mehr so sein könnte, löst großes Unbehagen aus. . Möglicherweise aber müssen wir in Zukunft erleben, dass die öffentliche Sicherheit zusammenbrechen wird. Im Bewusstsein, dass alle Sicherheitsmaßnahmen hier nur unvollkommen schützen, werden wir nach größerer und beständigerer  Sicherheit Ausschau halten. 

 

Sicherheit—von „oben“?

Hier möchten wir uns noch mit einer ganz anderen Art von Sicherheit befassen. Im Alten Testament wird die Geschichte von Josaphat, einem König Israels, berichtet. Dieser Josaphat war fromm und tat was Gott wohl gefiel. Eines Tages erhielt er Nachricht, dass drei heidnische Nachbarvölker sich  gegen ihn verbündet hätten und gemeinsam zum Krieg gegen sein Land aufmarschierten. Eine Übermacht, die wirklich zum Fürchten war. Was tat der König? Obwohl strategisch gut vorbereitet, verließ er sich nicht auf die Menge seiner Waffen und auf seine militärische Stärke. Er ging ins Gebet und ließ ein Fasten unter dem Volk ausrufen.

Sie schrien zum Herrn. Durch einen Propheten ließ Gott ihm ausrichten, dass er sein Gebet erhört hätte.

Am nächsten Tag brach das Heer zum Kampf auf und Josaphat ermutigte vor der Schlacht noch alle seine Soldaten: „Glaubt an den Herrn, euren Gott, so werdet ihr sicher sein; und glaubt seinen Propheten, so werdet ihr Glück haben“ (2. Chron. 20,20)  Wie ging diese Schlacht aus— und wie hat Gott geholfen?

Als sie auf dem Schlachtfeld in der Wüste ankamen, war der Kampf bereits entschieden! Die Feinde hatten sich gegenseitig vernichtet und Israels Soldaten fanden nur noch ein Leichenfeld vor. Das war ein Tag voll großer Freude und  Jubel! So kämpfte Gott selbst gegen die Feinde Israels. Daraufhin lebten sie lange Zeit in Ruhe und Sicherheit.

 

Persönliche Sicherheit hängt also mit Gottvertrauen zusammen. Gottvertrauen erwächst aus persönlichen Glaubenserfahrungen, die wir mit Gott gemacht haben. Es nimmt uns die Angst vor drohenden Gefahren. Sicherheit hängt zusammen mit dem Hören auf Gottes Wort. Sicherheit ist auch abhängig vom Gehorsam gegen Gottes Gebote. Der Psalmschreiber sagt: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe!“ (Psalm 91,1)

 

Das bedeutet nicht, dass den Gläubigen keine Verluste, Leid oder Schicksalsschläge treffen.

Aber er fühlt sich nicht schutzlos allem Bösen ausgeliefert, sondern weiß, dass ein gütiger Gott im Himmel trotz allem über ihm wacht.

 

Warum lässt dann Gott das alles zu? Wir dürfen wissen, dass all diese Katastrophen in der Endzeit ein Mittel Gottes sind, um Menschen zum Nachdenken zu bringen. Diese Welt wird immer gottloser und erklärt Gottes Gebote für null und nichtig. Verbrechen, Bösartigkeit und Gewalt nehmen immer mehr zu. Infolgedessen zieht sich der Geist Gottes und sein bewahrender Einfluss immer mehr von der Erde zurück. Gott selbst weiß, dass diese Welt zum Fürchten ist. Wie sagte doch Jesus Christus zu den Jüngern? „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Joh. 16,33)

 

Wir wissen, dass inmitten von Kriegen, Unruhen und Kämpfen unter den Nationen ein Gott die Ereignisse auf dieser Erde lenkt. Er hält das Steuer in seiner Hand und wird diese Weltgeschichte zum vorgesehenen Abschluss bringen.

 

Jesus Christus wird wiederkommen, und all dem Unheil hier ein Ende bereiten. Alle, die ihm vertraut haben, dürfen mit ihm ins Reich Gottes einziehen, wo für ewig Friede, Freude und Sicherheit herrschen wird.