03 Apr

Zukunftsentwicklungen – Gehen wir vorwärts oder zurück?

 

Zukunftsentwicklungen –

Gehen wir vorwärts oder zurück?            

 

Wir leben heute in einer Zeit des großen Technologie-Wandels. Entwicklungen geschehen mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Was gestern unerreichbar schien, ist heute schon fast Alltagsware geworden.

 

Um herauszufinden, wie unsere technische Welt in 15 Jahren aussieht, hat das Weltwirtschaftsforum jetzt eine Studie zur Zukunft von Software und Gesellschaft herausgegeben. Wir wollen sie hier in stark gekürzter Form wiedergeben:

  • Bis 2018 werden 90% der Bevölkerung uneingeschränkt kostenlos Daten speichern können.
  • Bis 2020 wird die erste Apotheke von einem Roboter geführt. Schon heute übernehmen Roboter viele Arbeitsschritte in Fabriken. Daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie in der Lage sind komplexere und serviceorientierte Jobs auszuführen.
  • Bis 2022 werden eine Billion Sensoren mit dem Internet verbunden sein. Das sogenannte „Internet der Dinge“ ist schon jetzt in aller Munde. Daher können immer mehr Gebrauchsgegenstände, wie Autos oder Haushaltsgeräte mit dem Internet verbunden und von dort gesteuert werden.
  • Bis 2022 werden zehn Prozent der Bevölkerung Kleidung tragen, die mit dem Internet verbunden ist. Das Geschäft mit den Smart-Clothes wird sicher zu einem erfolgreichen Markt.
  • Bis 2022 soll das erste Auto aus dem 3D Drucker kommen. Autofirmen benutzen heute 3D-Drucker, um bestimmte Einzelteile für ihre Modelle herzustellen.
  • Bis 2023 werden 10% aller Lesebrillen mit dem Internet verbunden sein.
  • Bis 2023 werden 80% der Bevölkerung ein digitales Online-Profil besitzen. Alles wird aufgezeichnet und gespeichert.
  • Bis 2024 wird der Zugang zum Internet ein Grundrecht sein. Experten zufolge wird Mitte des nächsten Jahrzehntes fast die ganze Welt Zugang zum Internet haben.
  • Bis 2024 werden mehr als 50% der Internetnutzung im eigenen Zuhause für Smart-Home Anwendungen genutzt. Immer mehr Geräte wie Kühlschränke, Lampen oder Heizungen werden mit dem Internet verbunden.
  • Bis 2025 werden die Führungsaufgaben in Unternehmen von künstlichen Intelligenzen ausgeführt.
  • Bis 2030 werden 10% aller Autos in den USA selbständig fahren. Autonome Autos sind bereits in aller Munde. Sie gelten als sehr sicher und haben das Potential die komplette Branche zu verändern.

 

Die Kehrseite der Medaille

Lassen Sie uns an dieser Stelle kurz über die Sinnhaftigkeit solcher Fortschritte nachdenken. Welchen Sinn ergibt es beispielsweise, sich noch weit  mehr als bisher von einem Internet abhängig zu machen, das uns heute schon Probleme beschert?  2014 wurden 8.966 Fälle von Cyberkriminalität in Österreich bei der Polizei angezeigt. Das Abfangen von Daten, Computerbetrug, Datenklau, Hacker, digitale Erpressung - der Cybercrime - wuchert bereits heute. Dazu noch die Überwachung und Datenspeicherung, die aus uns den „gläsernen Menschen“ der Zukunft macht. Ist es wirklich der richtige Weg, sich noch mehr von einem solchen Medium abhängig zu machen?

 

Für die Zukunft sind immer mehr Stromausfälle, auch länger dauernde, zu befürchten. Googeln, twittern und E-Mail Verkehr sind unmöglich, wenn der Bildschirm schwarz bleibt. Elektronik ist störanfällig; was manuell zu bedienen ist dagegen nicht so sehr.

 

Altes ist oft viel zuverlässiger als Neues:  Während meine uralte Waschmaschine auf Hochtouren wäscht, streikt der nagelneue PC. Vor einigen Jahren haben wir jährliche Software-Aktualisierungen bejubelt. Heute fürchten wir sie, weil nach jedem Update Bewährtes nicht mehr funktioniert und gegen Bezahlung neu installiert werden muss.

 

Warum bedeutet Fortschritt auf dieser Welt immer häufiger einen Rückschritt? Glühbirnen wurden von der EU ausgetauscht gegen Leuchtkörper, die noch ungesünder und vor allem teurer  sind. Brandneue Handys, die explodieren und den Besitzer womöglich verletzen? Ultramoderne Stromspar-Steckdosen, damit alle neue teure Elektrokabel kaufen müssen? Nicht nur im Apfel steckt der Wurm, sondern scheinbar auch in jedem „technischen Fortschritt“, der als solcher angepriesen wird. „Fortschritt für jedermann“ posaunt eine Autofirma, ohne den Abgasbetrug des Mutterkonzerns zu erwähnen. Der Glaube an die „gute“ Welt der Technologie darf sich in Grenzen halten. 

 

Doch es gibt nichts Neues unter der Sonne. Im Buch „Patriarchen und Propheten“ werden die moralischen Zustände der vorsintflutlichen Menschheit in den ersten Jahrtausenden beschrieben: „Sie verherrlichten den menschlichen Genius und beteten an, was sie mit eigenen Händen geschaffen hatten.  Statt den Schöpfer anzubeten verehrten sie die Schöpfung. Die Folge davon war, dass sie immer tiefer sanken.“ 

 

Wie viel Unvernunft steckt eigentlich  im Glauben an die „grenzenlose“ Vernunft des Menschen?

 

Heile Technologiewelt trifft auf gar nicht heile reale Welt

Es ist vor allem zu bedenken, dass Technologie keine Sinnfragen lösen kann. Wie wäre sonst ein solcher Widerspruch möglich?

 

Das Erscheinungsbild unserer heutigen realen Welt wirkt immer chaotischer. Experten und angesehene Ökonomen sprechen davon, die Weltwirtschaft könnte vor einem gigantischen Zusammenbruch stehen. Der Bedarf an Rohstoffen aller Art geht in der Welt zurück. Die Arbeitsplätze in der Ölindustrie fallen weg. Große Reedereien haben Tausende von Seeleuten entlassen, weil es mit dem Welthandel rapide bergab geht. Das weltweite Finanzsystem ist gefährlich instabil, mit einer Lawine von Pleiten soll zu rechnen sein. Die Regierungen sind alle verschuldet und können nicht mehr helfen. Fakt ist: Für unser Geld gibt es keinen sicheren Hafen mehr. Unser Vermögen ist in einer Krise wertlos. Der Einzelne wird für die neuesten Technologien auch kein Geld mehr haben, weil er sich um das Lebensnotwendige kümmern muss.

 

Gesellschaftliche Instabilität wird dem Zusammenbruch der Wirtschaft folgen. Die Migrantenströme nach Europa werden das Chaos noch verschärfen. Einst stabile Staaten wie Schweden sind kurz davor, die innere Sicherheit nicht mehr gewährleisten zu können, weil man vor der Ausländerkriminalität kapituliert, die Wirklichkeit in den Medien verschleiert und die Polizei in ihrer Arbeit eher behindert. Aus der Geschichte lernen wir: Immer wenn eine schwere Wirtschaftskrise, ethnische Spannungen und staatlicher Machtzerfall zusammenkamen, dann hat es blutige Bürgerkriege gegeben! Staatsversagen und Kontrollverlust, der Verfall der Rechtsstaatlichkeit in Europa, Flüchtlingschaos, Umvolkung, Parallelwelten, das ist der Stoff aus dem sich Bürgerkriege und Unruhen zusammenbrauen. Ein nie da gewesenes Maß an Gewalt, - Einbrüche, Vergewaltigungen, Schlägereien, Messerangriffe - das sehen wir heute schon.

 

Es mehren sich die Hinweise, dass auf dieser Erde in den nächsten 5-10 Jahren hochdramatische Veränderungen stattfinden werden. Ein weiterer wichtiger Schritt dürfte die für 2018 anvisierte Abschaffung des Bargeldes sein. Finanzfachleute sagen: Bargeld ist Freiheit! Aber wenn alles nur noch elektronisch funktioniert dann besteht in Zukunft Gefahr für alle, die sich einer Gesinnungsdiktatur verweigern, dass ihre digitalen Zugangsdaten, Kranken– und Rentenversicherungen mit einen einzigen Tastendruck gelöscht werden. Das ist keine Fiktion. Nicholas Rockefeller, aus der großen Rockefeller Bankdynastie soll gesagt haben: „Das ultimative Ziel ist es, jedem Menschen dieser Welt einen RFID-Chip zu verpassen. Alles Geld und sonstige Informationen werden auf diesem Chip sein, und wenn sich irgendjemand gegen uns stellt oder protestiert, schalten wir ihm einfach den Chip ab.“

 

Damit sind wir dem ganz nahe, was das Buch der Offenbarung  Kapitel 13 über das Reich des Antichristen am Ende dieser Weltzeit vorhersagt:  ..“dass man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt, und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.“ (Off. 13, 16.17.) Fast zwei Jahrtausende konnten sich Bibelleser nicht vorstellen, wie das funktionieren könnte, dass man ohne ein Malzeichen an der Hand vom Kauf oder Verkauf komplett ausgeschlossen sein kann. Eine Technologie wie der RFID-Chip macht es spielend möglich. Die technischen Möglichkeiten für einen antichristlichen totalitären Überwachungsstaat sind heute längst vorhanden. Das Ziel der Eliten heißt: Durch globales Chaos in die Neue Weltordnung! Die Zuwanderung muslimischer Massen, die Zerstörung unserer Kinder und Familien durch die Genderideologie und die zunehmende Überwachung sind hier nur Bausteine in diesem endzeitlichen Gesamtgeschehen.

 

Selbstversorgung in Krisenzeiten – Fortschritt in die Vergangenheit?

Strom und Trinkwasser, Einkaufsmöglichkeiten und medizinische Versorgung— in unserer zivilisierten Welt klingt das selbstverständlich. Erst wenn diese „Lebensadern“ durch Krisen, Krieg und Katastrophen unterbrochen sind, wird einem die Abhängigkeit schmerzlich bewusst. Doch dann ist es meist zu spät. Wenn die Engpässe kommen, sitzen wir in der Falle.

 

Sich selbst versorgen wäre dann gefragt, doch diese Fähigkeiten sind uns durch Jahrzehnte des Wohlstandes weitgehend abhanden gekommen. Klug ist, wer jetzt vorsorgt, so lange wir uns noch alle Hilfsmittel beschaffen können. Was im Krisenfall gebraucht wird, ist nicht die neueste Technologie, sondern die elementaren praktischen Fertigkeiten. Wie kann ich überleben, wenn Geld wertlos ist und die Geschäfte leer sind? Das Wissen unserer Großeltern und Vorfahren wäre dazu notwendig, die mehr als eine existentielle Versorgungskrise zu überstehen hatten. Folgende Fragen werden dann lebenswichtig: Selbstversorgergarten, Vorratshaltung, Wasserversorgung, Heizen und medizinische Notversorgung.

 

Ein anderer Lebensstil ist notwendig

Gänzlich im Gegensatz zur zunehmenden Verstädterung auf der ganzen Welt  ist in solchen Krisenzeiten das Leben auf dem Land besser zu bewältigen, schon wegen der Selbstversorgung aber auch wegen der Sicherheit. Die Großstädte können in solchen Zeiten zur Falle für die Massen werden. Was passiert, wenn großflächig Strom– und Wasserversorgung ausfällt, die Kriminalität explodiert und die Ausfahrtsstraßen alle verstopft sind, weil viele andere ja auch die Flucht ergreifen? 

Der Selbstversorgergarten dürfte in der Stadt nur an wenigen Plätzen möglich sein, und dann wollen ihn auch die anderen „abernten“. Sie haben keine Erfahrung im Gärtnern? Am besten klein beginnen. Man muss kein Experte sein, es gibt viele praktische Handbücher mit guten Tipps, wo man diese Fertigkeiten erlernen kann. Übrigens kann man auf 1000 m2 Garten 85 % des Lebensmittelbedarfes einer vierköpfigen Familie anbauen. Vor dem Ernstfall sollte man aber Erfahrungen gesammelt haben!

 

Zur Krisenvorbereitung gehört auch allgemein ein vereinfachter Lebensstil, mit Verzicht auf Luxus, Prestigedenken und Genussmittel und eine einfache, gesunde Ernährung. Jeder muss seine Lebensgewohnheiten durchforsten: Was brauche ich wirklich zum Leben und was ist im Notfall nur unnötiger Ballast? Wer an Einfachheit gewöhnt ist, der wird im Krisenfall besser zurecht kommen. 

 

Vor diesem Hintergrund hinterfragen wir: Als wie relevant erachten Sie die Technologie für Ihr eigenes Leben?

 

Die Blickrichtung bestimmt das Handeln

Jesus Christus hat in seiner Endzeitrede im Matthäusevangelium Kapitel 24 ebenfalls keine lichtvolle und technisierte Welt vorausgesagt, sondern schwierige Zeiten– Hunger, Erdbeben, Aufruhr, Flutkatastrophen. Da wird sich zu allererst die Not anheben!“ (Vs. 7) Wer an Jesus glaubt, der weiß auch, dass vor seiner Wiederkunft notvolle Zeiten auf uns zukommen und er wird sich darauf vorbereiten. Die Vorläufer erkennen wir ja heute schon. Der Bibelleser bemüht sich, aus der Heiligen Schrift die Bedeutung der Dinge zu verstehen, die auf uns zukommen. Er weiß auch, dass die größten Erfindungen auf dieser Welt eines Tages untergehen, denn die Bibel sagt: „Was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig!“ (2. Kor. 4,18)

Er wird vor allem seinen Glauben durch das Wort Gottes und die Zusagen Jesu stärken, die ihm in schwierigen Zeiten helfen: In der Welt habt ihr Angst. Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Joh. 16.33) Wer Freude daran findet, über Gottes ewiges Reich und seine göttlichen Grundsätze nachzudenken, der ist nicht so sehr  auf materielle Dinge fixiert.

 

An welche Botschaften glauben wir denn?  An die schöne Welt der Technologen oder an die Warnungen Jesu Christi in der Heiligen Schrift?  Wer sich auf Gott verlässt, wird auch die Weichen in die Zukunft richtig stellen und so handeln, wie es die Situation erfordert.

 

„Glaubt an den Herrn, euren Gott, so werden ihr sicher sein; und glaubt seinen Propheten, dann wird es euch gelingen!“     2. Chron. 20,20