23 Sep

Vom Klimawandel zur Ökodiktatur

 

 

Vom Klimawandel zur Ökodiktatur

 

Nach Sahara-Hitze kam Island-Kälte. Dieser Sommer hatte es wirklich in sich. Zuerst im Juni eine kurze Hitzewelle mit bis zu 38 Grad. Ein besonderes Wetterphänomen machte Österreich zur heißesten Nation Europas ! Dann verheerende Unwetter und  Dauerregen mit Hochwasser entlang der großen Flüsse, Vermurungen und Hagel. Ein Temperaturunterschied von 30 Grad in 14 Tagen ! Das Wetter spielte verrückt und richtete großen Schaden an. In Hallstadt wurde der ganze Ortskern durch Schlamm und Geröll verwüstet, in Melk ging die Altstadt in der Donau unter. Das „Jahrhunderthochwasser 2002“ wurde vom „Jahrhunderthochwasser 2013“ noch übertroffen. Österreichs führende Klima-Forscherin Helga Kromp-Kolb warnt: „Außergewöhnliche Ereignisse werden in Zukunft in viel kürzeren Abständen auftreten.“            .“                                                                                                            Und damit auch die volkswirtschaftlichen Schäden. Rund 220 Mio Euro Schaden hat das Hochwasser von Anfang Juni nach ersten Schätzungen in Oberösterreich angerichtet: Gewerbebetriebe, Privathäuser, Infrastruktureinrichtungen, Schutzwasserbauten und landwirtschaftliche Kulturen wurden zerstört. „Das Hochwasser fordert uns ordentlich“, so der Landeshauptmann. „Auf das Land, das immer noch an der Flut von 2002 zahlt, kommt nun eine riesige neue Belastung dazu.“   Kein Wunder, wenn alle sorgenvoll in die Zukunft blicken.

Durch welche Wetterkräfte in Europa kommen diese Extreme zustande?   Unsere „Wetterküche“ ist der Atlantik, aus dem die Feuchtigkeitsmenge in Form von Wolken herkommt.  Die Alpen sind  eine Wetterbarriere 750 km auf der Ost-West Achse. Diese Wolken ziehen nun gegen den Alpenhauptkamm, die Luft kühlt ab, die Wolken werden nördlich der Gebirge ausgepresst, der Regen fällt. Durch starke Auf– und Abwinde entstehen Hagelwolken. Hagel geht häufig im Alpenvorland nieder. Viele Regionen in Mitteleuropa sind von Regenmengen betroffen wie noch nie, so dass es eine Hochwasserwelle entlang der großen Flüsse gab.

Aber auch im Süden eskaliert die Lage. Kein Regen fällt. Wochenlange Hitze und Dürre trocknet die Vegetation aus, Waldbrände entstehen, es brennt an vielen Stellen gleichzeitig. In manchen Regionen bewegt sich wochenlang eine Feuerwalze und am Ende sind tausende Hektar Wald vernichtet.              .                                                                                                                             „Die Sommer werden heißer“,  warnen die Klimaforscher, „Wir haben genug Material, dass wir sagen können, dass wir jetzt doppelt so viele heiße Sommer haben wie noch im vorigen Jahrhundert.  Die Sahara-Luft ist heißer als früher und der Übergang vom Winter zum Sommer schneller passiert. Der Frühling als Jahreszeit ist geschrumpft. Die Rahmenbedingungen haben sich einfach verändert.“

Die Klimaprojektionen gehen bis zum Ende des 21. Jhd. von einer weltweiten Erwärmung von 1,8—6,4 Grad aus. Das wird Auswirkungen vor allem auf Temperatur und Niederschlag haben. Die Liste ist lang, was der Klimawandel in Zukunft bringen wird: Gehäufte Hitzewellen, Hochwasser,  Insektenplagen als Folge davon;  eine Veränderung der Ökosysteme mit Gefahren für Tiere und Pflanzen und einer eingeschränkten Artenvielfalt. Es wird weniger Wasser im Sommer geben, schmelzende Gletscher und eine langsamere Grundwasserbildung. Man muss mit verlängerten Vegetationsperioden rechnen  und schlechteren Anbaubedingungen. Durch das extreme Wetter erhöht sich der Stress für Pflanze und Tier. Nicht zu vergessen die Verteuerung der Lebensmittel durch Verknappung. Darüberhinaus die Schäden, die entstehen durch häufigere und größere Naturkatastrophen, erhöhte Waldbrandgefahr und in gefährdeten Gebieten eine eingeschränkte Nutzbarkeit des Bodens. Es wird mehr Muren, Lawinen, Wirbelstürme  geben mit Beschädigung der Infrastruktur, also Straßen, Gebäude und Stromleitungen. Was passiert, wenn eines Tages das Geld für die Wiederherstellung ausgeht ?   Christus sagte voraus: „Den Menschen wird bange werden vor Furcht und Warten der Dinge, die kommen sollen auf Erden“. (Luk.21,26) 

Von den Meinungsmachern wird uns der Eindruck vermittelt, dass über die Vorhersage einer künftigen Erderwärmung Einigkeit herrsche . Davon kann in Wirklichkeit keine Rede sein. Ein Großteil der Wissenschaftler, der Politiker und der Bevölkerung ist überzeugt, dass es die Erderwärmung gibt, doch wie stark sie ist und welche Auswirkungen sie hat,  darüber wird nach wie vor gestritten. Manche fragen sogar: Macht die Erderwärmung Pause ?  Auch die Diskreditierung von CO 2 als „Teufelszeug“ ist keineswegs einhellige Meinung in der Wissenschaft. Die einen sagen, der CO 2-Wert sei so hoch wie noch nie in der Geschichte. Die anderen sagen, auch 1852 wären hohe Werte gemessen worden und die könne man schwerlich dem Autoverkehr oder der Industrialisierung anlasten. Es hätte eben immer wieder Warmphasen in der Erdgeschichte gegeben.  Andere führen als Faktum für die Erderwärmung an, dass sich das Packeis in der Arktis seit den 1980ern um fast 30 Prozent zurückgezogen habe.

Doch die Existenz des Klimawandels wird von den wenigsten geleugnet. Das Problem ist, dass es hier Kräfte gibt, die das Thema für ihre Zwecke instrumentalisieren, nämlich für den Aufbau globaler  Machtstrukturen, die unter dem Vorwand der Weltverbesserung diktatorischen Zwang  ausüben wollen.

Bringen die Klimakonferenzen keine Lösung?
Internationale Klimakonferenzen sollten Lösungen für den weltweiten Klimaschutz hervorbringen, doch bis jetzt waren die Ergebnisse enttäuschend: Die Hoffnung auf Einigung sinkt. Der Ausstoß an Treibhausgasen hingegen steigt rasant. Wir haben inzwischen desaströse Treibhaus– und Klimabilanzen, aber es werden keine Fortschritte erzielt. Das Klima wird übrigens in China entschieden mit seinem gewaltigen Energiehunger. Auch der 18.! UN-Klimagipfel in Dohar (Katar) endete ohne Erfolg.
Das einzige international anerkannte Abkommen ist das „Kyoto-Protokoll“ vom Klimagipfel 1997 in Kyoto/Japan. Dieses 2005 in Kraft getretene Abkommen legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest, welche die Hauptursache für die globale Erwärmung sind. Das Protokoll sieht vor, den jährlichen Treibhausgasausstoß der Industrieländer um durchschnittlich 5,2 Prozent zu reduzieren. Bis 2011 haben 193 Staaten sowie die EU das Kyotoprotokoll ratifiziert. Die USA und China, die beiden Hauptemittenten sind dem Protokoll nie beigetreten, Kanada ist wieder ausgestiegen. Kyoto hat sich nicht bewährt. Das Abkommen umfasst heute nur 1/7 der weltweiten Treibhausgasemissionen und ist somit wirkungslos.

Forscher fordern das Ende der Weltklimagipfel: Die Welt müsse den Anstieg der Temperaturen hinnehmen— und konkret vor Ort gegen die Folgen kämpfen. Die nationalen Regierungen sind längst beim Thema „Klimaschutz angekommen.

Doch die UN-Klimagipfel werden voraussichtlich nicht abgeschafft. Klimaforscher leben gut vom UNO-Prozess und erhalten viel Aufmerksamkeit: „Keine andere Gruppe“, sagt ein Umwelthistoriker, „könnte sich derart umfassende Pläne für die Umgestaltung der Gesellschaft erlauben. Doch wem nützen diese Globalvisionen?

Klima-Ökologisten und die große Transformation
In diesem Zusammenhang gibt es ein bemerkenswertes Dokument der deutschen Bundesregierung, das einen umfassenden Herrschaftsanspruch begründet. Das Manifest trägt den Titel: „Welt im Wandel– Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation“.  Es wurde verfasst vom wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Bundesregierung-Globale Umweltveränderungen. Unverblümt fordert das Papier einen starken internationalistischen Überstaat. Ziel ist die Schaffung einer gerechten neuen Weltordnung. Motor zur Verwirklichung dieser Utopie ist der Kampf gegen die prophezeite „menschengemachte“ Erwärmung des Klimas. Ein striktes Programm für die „Rettung des Weltklimas“ soll von Eliten durchgezogen werden unter Umgehung demokratischer Strukturen. Der Begriff: „Große Transformation“ erinnert an die Erziehungsdiktatur Maos. Sie endete damals in einer politischen und sozialen Katastrophe, etwa 30 Millionen Menschen starben in den Folgejahren an Hunger.

Transformation ist ein Begriff der Esoterik und des New-Age-Denkens.  Die Öko-Esoteriker Marylin Ferguson und Fritjof Capra kündigten eine tiefgreifende gesellschaftliche Transformation an, um mit dieser Ideologie die Welt zu retten. Für den Esoteriker ist Transformation ein ganzheitliches Geschehen: Mit dem ganzen System soll der einzelne Mensch verwandelt werden. Dabei machen sie vor dem Persönlichen des Menschen keinen Halt. Sie wollen tief in die individuelle Lebensführung eingreifen. Dabei ist bei der „Transformation“ die allmähliche Wandlung der bürgerlichen Demokratie in eine Erziehungsdiktatur zu befürchten.
Die erste Stufe dieser Klimapolitik ist eine Welle finanzieller Belastungen für den Klimaschutz, für die jeder Nationalstaat Vorkehrungen treffen muss.


Natürlich ist eine klimaschonende Lebensweise sicher nicht verkehrt: Umstellung auf biologische Landwirtschaft, Energieeinsparung, Wärmedämmung, nicht unnötig fliegen und Auto fahren, eine vegetarisch-saisonale Ernährung. Wir müssen auch nicht Erdbeeren aus Chile und Knoblauch aus China kaufen. Das tun wir aus Respekt vor der Natur und der Schöpfung. Aber die Welt werden wir damit nicht retten! Denn die wahren Ursachen für die zunehmenden Desaster werden nicht erkannt.

Die Bibel sagt deutlich, dass die Katastrophen und die Zustände in der Gesellschaft in diesen letzten Zeiten Gerichte sind, über eine Welt die immer sündhafter, antigöttlicher wird und Gottes Gebote mit Füßen tritt. Die „Große Transformation“ in eine öko-soziale Heilswelt wird dem Menschen nichts nützen, im Gegenteil. Die Forderung nach einer neuen “gerechten Weltordnung“ spiegelt lediglich die Selbsterlösungsmentalität und den Machbarkeitswahn der modernen Gesellschaft wider. Sie endet in einer Weltregierung mit einer antichristlichen Welteinheitsreligion mit Zwang und Verfolgung Andersdenkender.

Diese Transformationsideologie steht im direkten Gegensatz zum christlichen Glauben. Ein Anspruch auf Weltverbesserung ohne Gott ist vermessen und wird nie gelingen.
Die Welt wird besser, wenn ein Mensch zu Gott umkehrt. Gott sieht das Herz des Einzelnen und will ihn auf den Weg der Erlösung durch sein Evangelium bringen.  Das ist die wahre „Transformation zum Guten“, die Bibel nennt es „wiedergeboren“.

Wir wissen durch Gottes Wort, dass diese Welt am Ende der Vernichtung anheimfallen wird, mit oder ohne Klimaschutz: „Es wird aber des Herrn Tag kommen, an welchem die Himmel zergehen werden…. Und die Erde und die Werke, die darauf  sind werden verbrennen. (2. Petr.3,10)
Doch dann kommt Gottes „Große Transformation“: „Siehe, ich mache alles neu!“  Diese neue Erde ist keine „verbesserte“ Welt, sondern eine komplette Neuschöpfung. Und diese wird für ewig bestehen bleiben.