Aktuell

Europa kommt aus der Dauerkrise nicht heraus. Eine Krise jagt die andere. Seit 2009 haben wir eine Euro-Krise, die eigentlich die Aspekte einer Schuldenkrise, Bankenkrise und Finanzkrise in sich vereint. Ein begünstigender Faktor für das Eskalieren der Euro-Krise war die weltweite Finanzkrise seit 2007, die als Immobilienkrise in den USA begann und die sich zu einer weltweiten Bankenkrise ausweitete.

Das Dauerthema Griechenland „Grexit“ zeigt, dass die Krise noch nicht vorbei ist. Im Gegenteil, wir haben  eine schwächelnde Wirtschaft und immer höhere Arbeitslosenzahlen. Und nun kommt noch die Flüchtlingskrise dazu, die täglich tausende Menschen aus den Kriegsgebieten im Nahen Osten und aus Afrika nach Europa treibt, mit all ihren hässlichen Begleiterscheinungen wie  Schlepperunwesen, viele Tote im Mittelmeer und den Problemen der Unterbringung. Die Politik reagiert zu langsam und steht diesem Ansturm scheinbar ratlos gegenüber.

Niemand weiß wie das alles enden wird, man weiß jedoch aus der Vergangenheit dass unvorhergesehene und auch schreckliche Ereignisse plötzlich hereinbrechen können. Die Hinweise mehren sich, dass auch das weltweite Finanzsystem irgendwann zu seinem Ende kommt. Dann wird es auch in Europa zu einem enormen Wohlstandsverlust kommen mit existentiellen Versorgungsproblemen.

 Alles Schwarzmalerei? Bibelleser wissen, dass sie in der heutigen Zeit nicht mehr auf bessere Zeiten hoffen können, im Gegenteil. Der göttliche Plan mit dieser Welt wird im prophetischen Wort der Bibel beeindruckend dargestellt: „Und es wird eine Zeit der Bedrängnis sein, wie sie noch nie gewesen ist, seitdem eine Nation entstand bis zu jener Zeit…“ (Daniel 12,1) Die letzten Reiche dieser Welt werden im Propheten Daniel dargestellt als zehn Zehen aus Ton und Eisen. (Dan. 2,42) Machen Sie sich ruhig Gedanken darüber, wie gut Eisen und Ton zusammenhalten. Diese „tönernen Füße“ haben auch einen direkten Bezug zur aktuellen politischen Lage. Die Führungsriege Europas ist entweder unwillig oder unfähig, diese gigantischen Krisen zu meistern. Daher ist der Zerfall schon vorprogrammiert.

Inzwischen fließen riesige Zahlungen von Hilfsgeldern nach Griechenland oder sonst wohin und die ohnehin verschuldeten Länder verschulden sich weiter. Es ist zu befürchten, dass wir alle in wenigen Jahren „griechische Verhältnisse“ haben. Sie wären dann sicher froh, wenn Sie sich umfassend darauf vorbereitet hätten im Sparmodus zu leben und weitgehend unabhängig zu sein.

 

Das letzte Wort spricht Gott. Darum gehört es auch zur Vorbereitung auf eine zu erwartende Krise, dass wir uns wieder auf Gott, unseren Herrn besinnen, der uns in all unserer Not helfen und für alle, die ihn lieben, einen Ausweg schaffen kann.

 

Damit beginnen wir unser 16. „Blickpunkt-Jahr“ und grüßen unsere Leser

 

Ihr „Blickpunkt-2000“- Team