Aktuell

Wenn wir die Entwicklung der Familie in Westeuropa ansehen, dann stellen wir fest, das sie sich im 20. Jahrhundert sehr verändert hat. So hat sich vor allem in der 2. Hälfte  die durchschnittliche Haushaltsgröße stark verringert und auf die „Kern-familie“, die Eltern-Kind-Gruppe beschränkt. Eltern und Verwandte leben heute in der Regel in unterschiedlichen Haushalten.

Auch die Kinderzahlen sind stark zurückgegangen. Heute beträgt die durchschnittliche Anzahl der Kinder 1,7 pro Paar in Österreich, das ist zu wenig um die Anzahl der Elterngeneration aufrecht zu erhalten.

Mit der Zeit wurde weniger geheiratet und die Ehen wurden instabiler. Die Ehescheidungen stiegen immer mehr an, von 15,1 Prozent im Jahr 1955 auf 40,45 Prozent im Jahr 2016. Bei den unverheirateten Paaren ist das Risiko einer Trennung noch um 50 Prozent höher als bei den Verheirateten. Doch die moderne Kleinfamilie ist immer noch die dominante Familienform.

Inzwischen sind die Familienkonstellationen vielfältiger geworden. Mit dem Aufkommen der Gender-Ideologie und der Homo-Agenda um die Jahrtausendwende  kamen zu den „Patchwork-Familien“ noch die „Regenbogen-Familien“ gleichgeschlechtlicher Paar auf, die zunächst um „eingetragene Partnerschaften“ und dann um die Adoption von Kindern kämpften.  

Doch nun gibt es in diesen Entwicklungen einen neuen Höhepunkt, nämlich die „Ehe für alle!“

Das wirft viele Fragen auf. Denn vom Beginn der Menschheitsgeschichte an, durch die Jahrtausende hindurch  wurde die Ehe immer als Lebensgemeinschaft von Mann und Frau verstanden, mit dem Zweck Nachwuchs hervorzubringen und aufzuziehen. Da geht es um biologische Tatsachen. Natürlich gab es auch immer gleichgeschlechtliche Beziehungen, doch sie wurden nie als „Ehe“ deklariert und haben daher auch nicht den rechtlichen Rahmen und Schutz beansprucht.

Die Bibel erinnert daran, dass: die Ehe von Gott im Paradies gestiftet wurde. Er schuf die ersten beiden Menschen als Mann und Frau „zum Bilde Gottes“. (Genesis 1,27). Diese beiden Erscheinungsformen des Menschen finden wir bis heute in dieser Welt. Die Ehe als lebenslange Verbindung von Mann und Frau ist von Gott gewollt und aufgrund ihres besonderen Wesens anders zu behandeln als alle anderen Formen des Zusammenlebens. Auch Gesetzgeber, Staat und Gesellschaft sind gut beraten, sich an solche Tatsachen zu halten.             Ideologisch eingefärbte Argumentationen können nichts an der göttlichen Schöpfungsordnung ändern. Vater, Mutter, Kinder – das ist immer noch die beste und erfolgreichste Familienstruktur!

                                   Ein gutes neues Jahr 2018

                                  Ihr BP-Team