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Gibt es Menschen, die immun gegen das Schicksal sind? In der Vergangenheit konzentrierten sich Gesundheitsexperten fast ausschließlich auf die negativen Folgen von traumatischen Erlebnissen, schlimmen Kindheitserfahrungen und zerrütteten Familien. In den letzten Jahrzehnten hat sich aber die Blickrichtung geändert. Immer mehr Studien belegen: Menschen sind keine Marionetten des Schicksals! Viele entwickeln sich gut und positiv– trotz oder gerade wegen widriger Umstände.

Eine Frau muss nach langjähriger Ehe die Scheidung verkraften. Ein Kind wird von den Eltern vernachlässigt und misshandelt. Ein 55-jähriger bekommt von seinem Arbeitgeber die Kündigung. Eine Familie verliert bei einer Naturkatastrophe ihren gesamten Besitz. Die meisten Menschen sind zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Lebens mit schwierigen oder bedrohlichen Situationen konfrontiert. Doch nicht jeder bewältigt sie auf die gleiche Weise.        

Manche leiden so sehr unter dem belastenden Geschehen, dass sie aus der Balance geraten und eben diese über lange Zeit nicht mehr finden. Oftmals überschattet das Erlittene ihr Leben dauerhaft.             

Andere arrangieren sich nach einer gewissen Zeit mit dem Leben nach der Katastrophe und wirken wieder stabil. Doch irgendwann entwickeln sie chronische Krankheiten, leiden unter Depressionen, Migräneattacken oder Schlaflosigkeit. Die schrecklichen Ereignisse fordern einen späten Tribut.

Und dann gibt es noch eine dritte Gruppe: Diese Menschen wirken auf seltsame Weise immun gegen die Angriffe des Schicksals, sie bleiben seelisch und körperlich gesund, obwohl ihre Lebensbedingungen alles andere als einfach sind. Wie kann das sein?

Das Zauberwort heißt „Resilienz“. Zunehmend interessieren sich Forscher für jene Menschen, die an seelischen Belastungen nicht zerbrechen, sondern sogar noch daran wachsen.

Was macht eigentlich den krisenfesten Menschen aus? Was unterscheidet resiliente Menschen von anderen? Da gibt es wesentliche Einflussfaktoren, die Krisenfestigkeit beeinflussen wie persönliche Eigenschaften, Umwelteinflüsse, Unterstützung durch Familie, Gemeinschaft oder die eigene Kultur. Letztlich spielt auch der Glaube an Gott eine wesentliche Rolle, wenn es darum geht den Lebensstürmen stand zu halten, ihnen sogar einen Sinn abzugewinnen und persönlich noch daran zu wachsen. In der Bibel finden wir viele wertvolle Hinweise darauf.

Ihr „Blickpunkt“ - Team.