Aktuell
10 Sep

Krisenvorsorge - Luxus oder Notwendigkeit

Europa kommt aus der Dauerkrise nicht heraus. Eine Krise jagt die andere. Seit 2009 haben wir eine Euro-Krise, die eigentlich die Aspekte einer Schuldenkrise, Bankenkrise und Finanzkrise in sich vereint. Ein begünstigender Faktor für das Eskalieren der Euro-Krise war die weltweite Finanzkrise seit 2007, die als Immobilienkrise in den USA begann und die sich zu einer weltweiten Bankenkrise ausweitete.

Das Dauerthema Griechenland „Grexit“ zeigt, dass die Krise noch nicht vorbei ist. Im Gegenteil, wir haben  eine schwächelnde Wirtschaft und immer höhere Arbeitslosenzahlen. Und nun kommt noch die Flüchtlingskrise dazu, die täglich tausende Menschen aus den Kriegsgebieten im Nahen Osten und aus Afrika nach Europa treibt, mit all ihren hässlichen Begleiterscheinungen wie  Schlepperunwesen, viele Tote im Mittelmeer und den Problemen der Unterbringung. Die Politik reagiert zu langsam und steht diesem Ansturm scheinbar ratlos gegenüber.

Niemand weiß wie das alles enden wird, man weiß jedoch aus der Vergangenheit dass unvorhergesehene und auch schreckliche Ereignisse plötzlich hereinbrechen können. Die Hinweise mehren sich, dass auch das weltweite Finanzsystem irgendwann zu seinem Ende kommt. Dann wird es auch in Europa zu einem enormen Wohlstandsverlust kommen mit existentiellen Versorgungsproblemen.

 Alles Schwarzmalerei? Bibelleser wissen, dass sie in der heutigen Zeit nicht mehr auf bessere Zeiten hoffen können, im Gegenteil. Der göttliche Plan mit dieser Welt wird im prophetischen Wort der Bibel beeindruckend dargestellt: „Und es wird eine Zeit der Bedrängnis sein, wie sie noch nie gewesen ist, seitdem eine Nation entstand bis zu jener Zeit…“ (Daniel 12,1) Die letzten Reiche dieser Welt werden im Propheten Daniel dargestellt als zehn Zehen aus Ton und Eisen. (Dan. 2,42) Machen Sie sich ruhig Gedanken darüber, wie gut Eisen und Ton zusammenhalten. Diese „tönernen Füße“ haben auch einen direkten Bezug zur aktuellen politischen Lage. Die Führungsriege Europas ist entweder unwillig oder unfähig, diese gigantischen Krisen zu meistern. Daher ist der Zerfall schon vorprogrammiert.

Inzwischen fließen riesige Zahlungen von Hilfsgeldern nach Griechenland oder sonst wohin und die ohnehin verschuldeten Länder verschulden sich weiter. Es ist zu befürchten, dass wir alle in wenigen Jahren „griechische Verhältnisse“ haben. Sie wären dann sicher froh, wenn Sie sich umfassend darauf vorbereitet hätten im Sparmodus zu leben und weitgehend unabhängig zu sein.

 

Das letzte Wort spricht Gott. Darum gehört es auch zur Vorbereitung auf eine zu erwartende Krise, dass wir uns wieder auf Gott, unseren Herrn besinnen, der uns in all unserer Not helfen und für alle, die ihn lieben, einen Ausweg schaffen kann.

 

Damit beginnen wir unser 16. „Blickpunkt-Jahr“ und grüßen unsere Leser

 

Ihr „Blickpunkt-2000“- Team

 

05 Jul

Zurück zum Ursprung - Die vegetarische Alternative

Vegetarische/Vegane Ernährung liegt voll im Trend. Bereits jeder 20. Deutsche ist bereits Vegetarier und es werden immer mehr. Früher wurden Vegetarier als „Körndlesser“ belächelt, doch das ist schon lange in den Hintergrund getreten. Sie sind von Außenseitern zu Trendsettern geworden, wenngleich die Beweggründe für fleischlose Ernährung höchst unterschiedlich sind.

Hat eine Ernährung ohne Fleisch oder tierische Produkte tatsächlich Gesundheitsvorteile? Ja absolut – denn dazu gibt es bereits genügend Untersuchungen. Die am häufigsten in den Medien zitierte Studie ist  die zweite Gesundheitsstudie unter Adventisten. Darin wurden über mehrere Jahre hinweg die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Lebensstil und Krankheiten untersucht. Durchgeführt wurde die Studie von der Loma-Linda-Universität in Kalifornien. Bereits 2005 berichtete National Geography, dass in Südkalifornien viele Menschen hundert Jahre und älter werden und sich dabei bester Gesundheit erfreuen.

Interessant für deutsche Medien wurde diese US-Studie, weil der Großteil der 96.000 adventistischen Teilnehmer vegetarisch lebt. Dr. Sanjay Gupta berichtet in seiner CNN-Show „Vital Signs“ über den außergewöhnlichen Effekt des typisch-adventistischen Lebensstil auf die Gesundheit. Während seiner Interviews mit Bewohnern von Loma Linda erfuhr er das Geheimnis eines einfachen aber nachhaltigen Lebensstils:
Eine pflanzenbasierte Ernährung, körperliches Training, Ruhe und Entspannung sowie ein tragfähiges soziales Netzwerk. Dazu gehört auch ein spirituelles Fundament, nämlich der persönliche Glaube an Gott und die Hoffnung auf die baldige Wiederkunft Jesu Christi.

Die untersuchten Personen in Loma Linda stellen eine der weltweit fünf „blauen Zonen“ dar, in denen Menschen länger, gesünder und glücklicher leben. Unter diesen Personen in Loma Linda leben zehnmal so viele Einhundertjährige wie in der Umgebung. Diese sind gesünder und oft bis ins hohe Alter produktiv und am sozialen Leben aktiv beteiligt. Und doch gehen die Uhren hier in Kalifornien nicht langsamer als anderenorts in der schnellen, modernen westlichen Welt. Ist hier der Schlüssel zum Anti-Aging gefunden worden?
Wer gerne länger und gesünder leben will, könnte sie ja nachahmen — mit denselben Ergebnissen! Denn die zugrunde liegenden Naturgesetze lassen sich auf alle Menschen gleichermaßen anwenden.

Wir wünschen unseren Lesern heute eine „gesunde“ Lektüre!

Ihr „Blickpunkt2000-Team“