Aktuell
18 Dez

Christentum im Gefahr

Weihnachten bedeutet: Christus der Retter ist da! Das Kind von Bethlehem wird in kunstvollen Weihnachtskrippen ausgestellt, die wir gerne in der Vorweihnachtszeit betrachten. Joseph, Maria, das Kind in der Futterkrippe und die Tiere dazu. Die Hirten knien anbetend davor und die Engel singen: „Ehre sei Gott in der Höhe!“ Doch die Bibel berichtet, dass diese Idylle von Anfang an bedroht war. Warum?

Gott sandte seinen Sohn in menschlicher Gestalt in diese Welt. Diese Menschwerdung Jesu war ein Teil des großen Erlösungsplanes. Der Mensch war noch im Paradies in Sünde gefallen und dadurch von Gott getrennt. Satan der Widersacher Gottes beanspruchte die Herrschaft über diese Erde und über die Menschheit. Aber Gott schlug durch seinen Sohn Jesus Christus endlich die rettende Brücke zur Versöhnung. Weil Jesus als Retter geboren wurde, ist Frieden mit Gott möglich für alle Menschen, die es wollen.

Gott sandte seinen Sohn in der Gestalt eines hilflosen Kindes in eine feindlich gesinnte Welt. Der Evangelist Johannes sagt dazu: „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf!“ (Joh. 1,11).

Satan, der Widersacher Gottes wollte die Menschen ewig in seiner Gefangenschaft halten und versuchte daher, den Erlösungsplan Gottes zu durchkreuzen, wo immer es möglich war.

Er erklärte dem göttlichen Kind von Bethlehem von Anfang an den Krieg. Durch den grausamen König Herodes ließ er alle männlichen Säuglinge in diesem Gebiet - schätzungsweise 2000 Babys - töten, im verzweifelten Bemühen, den Messias zu beseitigen. Aber Gott gab dem Vater Joseph in der Nacht einen Traum, sofort nach Ägypten zu fliehen. Dadurch wurde das Kind rechtzeitig außer Landes gebracht und wunderbar bewahrt. Nach einigen Jahren, als alle gestorben waren, die ihm nach dem Leben trachteten, kehrten Joseph, Maria und das Kind zurück und ließen sich in Nazareth nieder, wo Jesus Christus seine frühen Jahre verbrachte.

Der Kindermord von Bethlehem, der in der Schrift direkt nach der Geburt Jesu genannt wird, enthüllt die Tatsache, dass Jesus in eine Welt der Finsternis, der Angst, des Hasses und des Leidens hineingeboren wurde. Er musste von Anfang an viel Widerstand ertragen und seine Nachfolger müssen es bis heute. Dafür gibt es mehrere Gründe. Er ist anders als alle Menschen! Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch, die personifizierte Weisheit Gottes, die sich von der Weisheit dieser Welt erheblich unterscheidet. Er sagte von sich: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich!“  Das bedeutet, dass Jesus Christus der einzige Weg ist der zu Gott führt!

Unzählige Menschen haben an ihn geglaubt und durch ihn die Hoffnung auf das ewige Leben empfangen. Aber noch mehr Menschen stoßen sich daran und leisten Widerstand! An Jesus Christus aber kommt niemand vorbei. Jeder Mensch muss sich persönlich für ihn und seine Nachfolge entscheiden!

Ein frohes Weihnachtsfest wünscht Ihnen

Das „Blickpunkt-Team“

 

20 Okt

Psychische Hygiene

Vorwort

„Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten; sie fliehen vorbei, wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen mit Pulver und Blei. Die Gedanken sind frei!“
Dieses viel gesungene Lied wurde bereits 1780 auf Flugblättern verbreitet und der Text entspricht dem Gedankengut der Aufklärung. Man wollte sich von der geistigen Bevormundung der Herrschenden befreien!

Sind unsere Gedanken wirklich frei oder können sie zu einem Gefängnis werden? Können sie uns quälen und krank machen? Wie viele Menschen sind auf der Flucht vor ihrer eigenen Gedankenwelt, durch Alkohol, Drogen, Filme, Musik… Die Gedanken haben einen immensen Einfluss auf unser seelisches Gleichgewicht. Das Idealziel ist ein ausgeglichenes, stabiles Gemüt, das die täglichen Anforderungen bewältigen kann ohne aus dem Gleichgewicht zu fallen.

Aber ausgeglichene und stabile Menschen sind heute Mangelware geworden. Warum? Weil die Umweltfaktoren, die unsere Psyche schädigen ein besorgniserregendes Ausmaß angenommen haben. Die wenigsten Menschen leben noch im Einklang mit der Natur, sind einem Leben mit Gott entfremdet und übertreten daher die Naturgesetze für Seele und Geist. Unser psychisches Wohlbefinden ist nämlich genauso Gesetzmäßigkeiten unterworfen wie die körperliche Gesundheit.

Wir leben in Großstädten mit Lärm, viel Getriebe und Menschenansammlungen. Wir werden im Straßenverkehr durch Hast und Eile getrieben, durch Massenmedien  und Reklame einer Reizüberflutung ausgesetzt wie keine Generation zuvor! Die Arbeitswelt mit ihrem Leistungsdruck und häufig mit Monotonie verbunden führt in eine seelische Verarmung. Wir werden krank durch Tempo und Zeitdruck. Dauernde Hast verstrickt in ein Netz von Unsicherheit. Zum ruhigen Überlegen und Nachdenken kommt man ja nicht mehr.
Andauernde Hektik und Stress führen zu Konzentrationsstörungen. Mehr als die Hälfte aller Verkehrsunfälle geht auf psychisches Versagen zurück. Aber nicht nur der Straßenverkehr ist gefährlich geworden, auch die Arbeitswelt. Menschen werden durch Termindruck, Leistungsdruck und Hetze reaktionsgestört, ausgelaugt oder übererregbar. Durch Aufputschmittel, Drogen oder Alkohol versucht man die seelischen Defizite auszugleichen. Viele leiden unter Angststörungen und Panikattacken, ein vermehrtes Problem unserer Zeit.

Wie wichtig wäre gerade hier der Ausgleich durch ein Bemühen um ein seelisch gesünderes Dasein!
Psychohygiene bedeutet, an der seelischer Gesundheit zu arbeiten. Dazu gehören alle Maßnahmen die zur Erhaltung und Verbesserung des seelischen Gleichgewichtes beitragen. Vieles können wir selber tun, wenn wir solche Bewältigungsstrategien erlernen und bewusst anwenden. Auch die Bibel enthält viele wertvolle Hinweise, denn das Ziel ist eine gesunde Normalität und innere Stärke. Wer einen christlichen Charakter ausbilden will, muss sich um Ausgeglichenheit bemühen und das Wort Gottes leistet dazu Hilfestellung.

Ihr Blickpunkt2000