Aktuell
29 Sep

Warum heute noch Krieg

Krisen; Kriege, Katastrophen. Unsere Tagesthemen sind gleichzeitig von drei Konfliktherden beherrscht. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), die im Nordirak Jesiden und Christen systematisch vertreiben und ausrotten. Tausende Menschen mussten sich ohne Wasser und Nahrung auf das Sindschar-Gebirge flüchten, wo viele Menschen, besonders Alte und Kinder bei 45 Grad Hitze umgekommen sind. Hilfsgüter wurden abgeworfen, viele konnten sich durch einen Korridor inzwischen auf sicheres Kurdengebiet retten. Niemand weiß aber, wie es auf die Dauer weiter gehen soll, denn die IS Terroristen verfolgen und töten alle, die nicht so glauben und leben wie sie.

Die Situation zwischen Israeli und Palästinensern ist seit Jahrzehnten schon verfahren. Die einen schießen immer wieder Raketen nach Israel, die anderen antworten mit Bombenangriffen, die unverhältnismäßig viele Opfer fordern. Bei den Bombardierungen wurden fast 2000 Palästinenser getötet, meist Zivilisten. Waffenruhen halten nicht lange, die Forderungen beider Seiten werden von der jeweils anderen Partei nicht akzeptiert. Kein dauerhafter Friede in Aussicht.

Der bewaffnete Konflikt in der Ostukraine dauert ebenfalls schon lange an. Prorussische Separatisten befinden sich im Kampf mit der westlich orientierten ukrainischen Regierung. Seit der Annektierung der Krim fürchtet man sich, dass es zu einem Eingreifen Russlands kommen könnte.
Die zwei großen Städte Doniezk und Lugansk sind unter Dauerbeschuss. Todesopfer in der Zivilbevölkerung und Schäden an der zivilen Infrastruktur werden der jeweiligen Gegenseite angelastet.

Der Schrei „es ist Krieg!“ tönt also aus allen Himmelrichtungen Konflikte mit militärischen Mitteln auszutragen, scheint die einfachste Lösung zu sein. Diese drei aktuellen kriegerischen Konflikte sind ein Beispiel dafür, dass die Kriege niemals aufhören. Jeder dieser Konflikte hätte das Potential, einen dritten Weltkrieg auszulösen.

Doch den möchten wir uns lieber gar nicht vorstellen. Es wäre viel bequemer, sich die zukünftige Entwicklung unserer modernen Welt ohne die durch Krieg ausgelösten Umwälzungen vorzustellen. Leider aber ist Krieg zu jeder Zeit die traurige Realität für die Menschheit gewesen, genauso wie es Jesus prophezeite: „Ihr werden hören Kriege und das Geschrei von Kriegen, aber das ist noch nicht das Ende…!“ (Matth. 24,6)

Was also haben wir in Zukunft zu erwarten? Einen großen Weltkrieg, viele lokale Kriege oder eine lange Friedenszeit, von Menschen geschaffen? Die biblische Prophetie gibt Antwort auf solche Fragen, denn Gott im Himmel kennt die Zukunft und das Ende.

Ihr Blickpunkt2000 Team

 

14 Jul

Wenn das alles soll geschehen

Vorwort

Gesellschaft und Kirchen sind in Turbulenzen geraten. Die Welt wird zusehends zügelloser, immer neue Konflikte brechen auf. Große Veränderungen gehen in der Welt vor sich – wohin führen diese Entwicklungen, die uns allen nichts Gutes verheißen? Die Welt steht am Rande einer gewaltigen Krise. Apokalyptische Ängste greifen um sich. Wer kann das Geschehen in der Zeit deuten?

Jesus spricht vom Ende. Täglich treten uns Erscheinungen vor Augen, die man als endzeitlich bezeichnen muss. Viele bewegt die Frage: Wie erkenne ich die Zeichen der Zeit? Wann kommt das Ende der Welt? Schon die Jünger Jesu wollten mehr darüber wissen. Jesus antwortete ihnen mit der bekannten Endzeitrede. Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten weithin übereinstimmend, was Jesus über das Ende der Welt lehrte. Er zeichnete ein anschauliches Bild von dem, was auf uns zukommt.

Die Endzeitrede Jesu dreht sich in erster Linie um die Zerstörung Jerusalems. Für die Jünger war die Zerstörung des Tempels gleich bedeutend mit dem Ende der Welt. Doch diese Prophezeiungen können zweidimensional angewendet werden, für die Juden damals und ebenso für die Menschen der letzten Generationen auf Erden. Der Untergang Jerusalems – ein Vorbild für die Zerstörung am Ende dieser Weltzeit!

Indem er auf die letzte Generation vorausblickte, sah Jesus die Welt befallen von einer gewaltigen Täuschung, ähnlich der, die zur Zerstörung Jerusalems 70 n. Chr. durch die Römer führen sollte. Diese Zerstörung der heiligen Stadt war ein Strafgericht Gottes. Die große Sünde der damaligen Israeliten war die Verwerfung des Messias Jesus Christus, das große Vergehen der christlichen Welt am Ende wäre die Verwerfung der Gebote Gottes, die die Grundlage seiner Herrschaft sind.

Aus der „Jüdischen Geschichte“ von Josephus Flavius kann man ersehen, dass es wachsende Spannungen und wiederholte Aufstände gegen die römische Besatzungsmacht gab. Diese gipfelten in der Belagerung der Hauptstadt Jerusalem, deren religiöse und militärische Führer durch Unglauben und Empörung ihren Untergang besiegelten. Schließlich eroberten die Römer unter Kaiser Titus die Stadt. Sie zerstörten zuerst den kostbaren Tempel, das Nationalheiligtum, dann folgte ein schreckliches Blutbad unter den Bewohnern und zuletzt tobte ein gewaltiger Feuersturm durch die Straßen. Jerusalems. Die stolze Stadt wurde dem Erdboden gleich gemacht. Ihre Bewohner wurden Großteils niedergemetzelt, eine große Zahl in die Sklaverei verschleppt und der Rest ins Exil vertrieben. 

Das Erstaunliche dabei ist, dass in diesem Inferno kein einziger Christ ums Leben kam! Sie beherzigten alle die Warnung Jesu: „Wenn ihr sehen werdet den Gräuel der Verwüstung an heiliger Stätte, so fliehet!“ Während einer Belagerungspause gelang es ihnen, die Stadt unbehelligt zu verlassen, in ein sicheres Gelände zu fliehen und sie waren gerettet.

Wer Jesus  und seinem Wort vertraut, kann dem Verderben auf dieser Welt entfliehen! Wir wollen heute über die Botschaft der Endzeitreden Jesu angesichts der heutigen Weltlage nachdenken.

Ihr „Blickpunkt-2000“ Team