Aktuell
04 Nov

Amerika wohin?

Von der Freiheit zur Unfreiheit

Die Wahl am 2. Juli 1776 war völlig zum Stillstand gekommen. Sollte der Bund britischer Kolonien in Nordamerika seine Unabhängigkeit von England erklären? Der Kongress debattierte den ganzen Tag. Die Delegation aus Delaware hatte drei Stimmen. Von den zwei Anwesenden stimmte einer für die Unabhängigkeit, der andere dagegen. Der dritte saß zu Hause auf seiner Farm fest, abgeschnitten durch einen schweren Regensturm. Aber er erhielt die Botschaft, dass der Kongress eine Sackgasse erreicht hätte und dass seine
Stimme die Zukunft entscheiden könne. So ritt er los die ganze Nacht auf dem Pferderücken, durch Schlamm und Regen bis zum Ort des Kongresses, um die 
entscheidende Stimme abzugeben.


Die Geschichte sagt, dass ein kleiner Junge die Delegierten durch einen Spalt in der Tür beobachtete. Sein Großvater hatte ihn dazu beauftragt, denn der Großvater war der örtliche Glockenläuter. Der alte Mann wartete im Glockenturm, bis alle Abgesandten die Erklärung unterschrieben hatten. Als der Knabe durch den Türspalt spähte, sah er Federkiele ein Dokument unterzeichnen und hörte Füßescharren. Der Großvater lief inzwischen auf und ab und dachte, sie würden niemals fertig werden. 

Aber dann kam der Delegierte von Delaware an um zu unterschreiben. Der kleine Junge rannte hinüber zum Glockenturm und rief: „Läute, Großvater, läute für die Freiheit!
Die Vereinigten Staaten haben sich immer selbst als einen Ort der Freiheit dargestellt. Die ersten Siedler begannen als Flüchtlinge vor Intoleranz und religiöser Unfreiheit in Europa. 1620 fuhr ein Segelschiff, die Mayflower, über den Atlantik. Die „Pilgerväter“ waren Puritaner aus Mittelengland, die man verfolgte. Sie sahen sich gezwungen auszuwandern, weil ihnen die anglikanische Staatskirche keine Glaubensfreiheit zugestand. Es war das Verlangen nach Glaubens– und Gewissensfreiheit, das die Pilger anfeuerte, die Schwierigkeiten einer gefahrvollen Reise über den unbekannten Ozean mutig zu erdulden, die Beschwerlichkeiten der Wildnis auf sich zu nehmen und nach harten Anfängen an der Küste Nordamerikas Kolonien zu gründen. Diese kleinen Kolonien entwickelten sich im Lauf der Zeit zu einer Nation und zur Hochburg der Demokratie in der modernen Welt. Im Laufe der Zeit wuchs die 
Nation zur dominanten Weltmacht heran.


Doch was geschah mit dieser Nation? Durch die Schlagzeilen der letzten Jahre - Terrorismusbekämpfung, Cyberkrieg und Totalüberwachung - erkennen wir, dass das nicht mehr die freien Vereinigten Staaten aus ihrer frühen Zeit sein können. Das biblische Drehbuch hilft uns die Rolle dieser Supermacht in der Endzeit zu verstehen. In Offenbarung Kapitel 13 hat Gott vor 2000 Jahren durch seinen Propheten Johannes diese Weltmacht und ihren Werdegang bereits vorhergesagt. Gehen Sie mit uns auf die Reise!

 

Ihr Blickpunkt2000

 

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23 Sep

Vom Klimawandel zur Ökodiktatur

Der heutige Blick aus dem Fenster zeigt die sengende Julisonne. Wird der heißeste Tag des Jahres den bisherigen Hitzerekord mit 39,4 Grad überbieten? Der Rasen wird langsam braun, die Blumen lassen ihre Köpfe hängen. Sehen wir bereits den Klimawandel?

Die ideologisierte Berichterstattung zum Thema „Klima“ hat dazu geführt, dass manch einer beim Blick aus dem Fenster meint, er sehe das Klima. Dabei ist das, was er sieht, allenfalls Wetter, aber nicht Klima.

Klima ist eine statistische Größe, der Begriff für die Gesamtheit aller meteorologischen Vorgänge, die für den durchschnittlichen Zustand der Erdatmosphäre an einem Ort verantwortlich sind.
Klima, das ist die Gesamtheit aller an einem Ort möglicher Wetterzustände. Klima ist das Wechselspiel aller Sphären der Erde - Kontinente, Meere, Atmosphäre. Klimafaktoren sind alle Prozesse und Zustände, durch die das Klima erhalten oder verändert wird. Dazu gehören z.B. Meeresströmungen, Wasserkreisläufe, die großen Luftströmungen, die Sonneneinstrahlung. Natürlich bemerkten wir im Verlauf von einigen Jahrzehnten, dass das Wetter immer extremer zu werden scheint. Die Sommer werden heißer, die Winter länger, die Hochwasser häufen sich, die Stürme zumindest lokal heftiger. „Das ist der Klimawandel“, so wird es propagiert. Da die Schadensfälle durch Hochwasser, Muren, Hagel und Wirbelstürme immer höher werden, erscheint die These von der Erwärmung der Erdatmosphäre, die von Menschen gemacht sein soll durch den hohen Ausstoß von Treibhausgasen und CO 2, glaubhaft. Doch es gibt auch durchaus Gegenstimmen, die die Klimaerwärmungs-Agenda für falsch halten. Hier sind sich eben nicht alle Wissenschaftler einig, wie uns weisgemacht wird. 

Die Gefahr besteht darin, dass wir alle, die Steuerzahler und Bürger in Mitteleuropa teure Auflagen bezahlen müssen, während die Großverschmutzer China und USA weiterhin CO2 in die Luft blasen, weil sie ihre Wirtschaft nicht benachteiligen wollen. Die Klimagipfel der UNO bringen schon seit Jahren keine Fortschritte mehr in diese Richtung. Dafür aber tauchen Pläne auf, die Weltgemeinschaft mit totalitären Maßnahmen zum Einlenken zu zwingen, weil man nur so den Planeten retten könne. Wohin geht die Reise?

Die Bibel lehrt uns, dass wir zwar die Natur als Schöpfungswerk Gottes achten und schonend damit umgehen sollen, eine bessere Welt werden wir jedoch hier nicht schaffen. Das Grundproblem ist die Sündhaftigkeit und zunehmende Gottlosigkeit der Menschheit. Diese Erde hat in jedem Fall ihr Ablaufdatum, aber nicht durch globale Katastrophen, sondern durch die Wiederkunft Jesu Christi, der einen Schlussstrich unter diese Weltgeschichte ziehen wird.  Eine neue, bessere Welt wird aber nur durch Gottes Neuschöpfung entstehen: „Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenb. 21,5) Das sollte jeder Christ bei Diskussionen um den Klimawandel im Auge behalten.

Ihr  „Bickpunkt2000“ Team“

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