Aktuell
13 Feb

Die Welt im Chaos

Der verstorbene Bundeskanzler Bruno Kreisky sagte vor Jahren gegenüber einem jüngeren Gesprächspartner: „Wir sind die letzte Generation, die noch im Selbstverständnis der Zehn Gebote aufgewachsen ist, ganz gleich, ob Christ oder Jude. Wer in der zweiten Jahrhunderthälfte geboren worden ist, hört von den Eltern und in der Schule immer weniger von diesen Grundregeln menschlichen Verhaltens. Wir gehen einem heidnischen Zeitalter entgegen!“


Der Dekalog, die Zehn Gebote Gottes, bildeten in der Vergangenheit die Grundlage, ja das moralische Rückgrat jeder staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung. Ohne diesen geistlichen Kompass macht jeder was er will und das Chaos ist die Folge. Natürlich wimmelt es in der Menschheitsgeschichte nur so von Verstößen gegen die Zehn Gebote. Aber zumindest im Prinzip wurden sie von den Menschen anerkannt. Das hat sich heute in der westlichen Welt geändert. Gott wurde aus dem öffentlichen Leben entfernt und zur Privatsache erklärt. Seine Gesetze wollen viele nicht mehr anerkennen bzw.sie sind schon den meisten völlig unbekannt.


Auch die Kirchen, die eigentlich dafür zuständig sind, den Menschen den Willen Gottes zu vermitteln, haben die Zehn Gebote mehr oder weniger in den Hintergrund gedrängt und passen sich immer mehr dem vorherrschenden Zeitgeist an.
Doch niemand bedenkt, welche Folgen das für den Menschen und diese Welt hat. Die Bibel spricht eine schwer wiegende Warnung aus: „Die Erde verdorrt und zerfällt, die Welt vergeht und zerfällt und mit der Erde vergeht auch der Himmel. Die Menschen haben die Erde entweiht, sie haben Gottes Gebote übertreten und sein Gesetz missachtet… Darum vernichtet der Fluch die Erde und die Menschen müssen büßen für ihre Schuld. Sie schwinden dahin.... (Jesaja 24, 4-6)


Ein Blick in die Nachrichten zeigt, dass Chaos und Konflikte auf unserem Globus zunehmen. Die Proteste in Thailand und in der Ukraine, der unendliche Bürgerkrieg in Syrien, die vielen blutigen Zusammenstöße in Ägypten und im Irak, Zentralafrika und der Sudan, wo marodierende Banden die Bevölkerung terrorisieren und vertreiben. So viele Konflikte zur selben Zeit! Auch die einheimische Bevölkerung hat immer mehr unter Kriminalität zu leiden. Es scheint als würde diese Welt immer mehr aus den Fugen geraten.
Aber es gibt nur einen Weg diese Welt zu verbessern, nämlich zurück zu den Geboten Gottes!

04 Nov

Amerika wohin?

Von der Freiheit zur Unfreiheit

Die Wahl am 2. Juli 1776 war völlig zum Stillstand gekommen. Sollte der Bund britischer Kolonien in Nordamerika seine Unabhängigkeit von England erklären? Der Kongress debattierte den ganzen Tag. Die Delegation aus Delaware hatte drei Stimmen. Von den zwei Anwesenden stimmte einer für die Unabhängigkeit, der andere dagegen. Der dritte saß zu Hause auf seiner Farm fest, abgeschnitten durch einen schweren Regensturm. Aber er erhielt die Botschaft, dass der Kongress eine Sackgasse erreicht hätte und dass seine
Stimme die Zukunft entscheiden könne. So ritt er los die ganze Nacht auf dem Pferderücken, durch Schlamm und Regen bis zum Ort des Kongresses, um die 
entscheidende Stimme abzugeben.


Die Geschichte sagt, dass ein kleiner Junge die Delegierten durch einen Spalt in der Tür beobachtete. Sein Großvater hatte ihn dazu beauftragt, denn der Großvater war der örtliche Glockenläuter. Der alte Mann wartete im Glockenturm, bis alle Abgesandten die Erklärung unterschrieben hatten. Als der Knabe durch den Türspalt spähte, sah er Federkiele ein Dokument unterzeichnen und hörte Füßescharren. Der Großvater lief inzwischen auf und ab und dachte, sie würden niemals fertig werden. 

Aber dann kam der Delegierte von Delaware an um zu unterschreiben. Der kleine Junge rannte hinüber zum Glockenturm und rief: „Läute, Großvater, läute für die Freiheit!
Die Vereinigten Staaten haben sich immer selbst als einen Ort der Freiheit dargestellt. Die ersten Siedler begannen als Flüchtlinge vor Intoleranz und religiöser Unfreiheit in Europa. 1620 fuhr ein Segelschiff, die Mayflower, über den Atlantik. Die „Pilgerväter“ waren Puritaner aus Mittelengland, die man verfolgte. Sie sahen sich gezwungen auszuwandern, weil ihnen die anglikanische Staatskirche keine Glaubensfreiheit zugestand. Es war das Verlangen nach Glaubens– und Gewissensfreiheit, das die Pilger anfeuerte, die Schwierigkeiten einer gefahrvollen Reise über den unbekannten Ozean mutig zu erdulden, die Beschwerlichkeiten der Wildnis auf sich zu nehmen und nach harten Anfängen an der Küste Nordamerikas Kolonien zu gründen. Diese kleinen Kolonien entwickelten sich im Lauf der Zeit zu einer Nation und zur Hochburg der Demokratie in der modernen Welt. Im Laufe der Zeit wuchs die 
Nation zur dominanten Weltmacht heran.


Doch was geschah mit dieser Nation? Durch die Schlagzeilen der letzten Jahre - Terrorismusbekämpfung, Cyberkrieg und Totalüberwachung - erkennen wir, dass das nicht mehr die freien Vereinigten Staaten aus ihrer frühen Zeit sein können. Das biblische Drehbuch hilft uns die Rolle dieser Supermacht in der Endzeit zu verstehen. In Offenbarung Kapitel 13 hat Gott vor 2000 Jahren durch seinen Propheten Johannes diese Weltmacht und ihren Werdegang bereits vorhergesagt. Gehen Sie mit uns auf die Reise!

 

Ihr Blickpunkt2000

 

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