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23 Sep

Vom Klimawandel zur Ökodiktatur

Der heutige Blick aus dem Fenster zeigt die sengende Julisonne. Wird der heißeste Tag des Jahres den bisherigen Hitzerekord mit 39,4 Grad überbieten? Der Rasen wird langsam braun, die Blumen lassen ihre Köpfe hängen. Sehen wir bereits den Klimawandel?

Die ideologisierte Berichterstattung zum Thema „Klima“ hat dazu geführt, dass manch einer beim Blick aus dem Fenster meint, er sehe das Klima. Dabei ist das, was er sieht, allenfalls Wetter, aber nicht Klima.

Klima ist eine statistische Größe, der Begriff für die Gesamtheit aller meteorologischen Vorgänge, die für den durchschnittlichen Zustand der Erdatmosphäre an einem Ort verantwortlich sind.
Klima, das ist die Gesamtheit aller an einem Ort möglicher Wetterzustände. Klima ist das Wechselspiel aller Sphären der Erde - Kontinente, Meere, Atmosphäre. Klimafaktoren sind alle Prozesse und Zustände, durch die das Klima erhalten oder verändert wird. Dazu gehören z.B. Meeresströmungen, Wasserkreisläufe, die großen Luftströmungen, die Sonneneinstrahlung. Natürlich bemerkten wir im Verlauf von einigen Jahrzehnten, dass das Wetter immer extremer zu werden scheint. Die Sommer werden heißer, die Winter länger, die Hochwasser häufen sich, die Stürme zumindest lokal heftiger. „Das ist der Klimawandel“, so wird es propagiert. Da die Schadensfälle durch Hochwasser, Muren, Hagel und Wirbelstürme immer höher werden, erscheint die These von der Erwärmung der Erdatmosphäre, die von Menschen gemacht sein soll durch den hohen Ausstoß von Treibhausgasen und CO 2, glaubhaft. Doch es gibt auch durchaus Gegenstimmen, die die Klimaerwärmungs-Agenda für falsch halten. Hier sind sich eben nicht alle Wissenschaftler einig, wie uns weisgemacht wird. 

Die Gefahr besteht darin, dass wir alle, die Steuerzahler und Bürger in Mitteleuropa teure Auflagen bezahlen müssen, während die Großverschmutzer China und USA weiterhin CO2 in die Luft blasen, weil sie ihre Wirtschaft nicht benachteiligen wollen. Die Klimagipfel der UNO bringen schon seit Jahren keine Fortschritte mehr in diese Richtung. Dafür aber tauchen Pläne auf, die Weltgemeinschaft mit totalitären Maßnahmen zum Einlenken zu zwingen, weil man nur so den Planeten retten könne. Wohin geht die Reise?

Die Bibel lehrt uns, dass wir zwar die Natur als Schöpfungswerk Gottes achten und schonend damit umgehen sollen, eine bessere Welt werden wir jedoch hier nicht schaffen. Das Grundproblem ist die Sündhaftigkeit und zunehmende Gottlosigkeit der Menschheit. Diese Erde hat in jedem Fall ihr Ablaufdatum, aber nicht durch globale Katastrophen, sondern durch die Wiederkunft Jesu Christi, der einen Schlussstrich unter diese Weltgeschichte ziehen wird.  Eine neue, bessere Welt wird aber nur durch Gottes Neuschöpfung entstehen: „Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenb. 21,5) Das sollte jeder Christ bei Diskussionen um den Klimawandel im Auge behalten.

Ihr  „Bickpunkt2000“ Team“

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