Ist der Glaube gut für die Gesundheit?

Wer regelmäßig in die Kirche geht, lebt länger. Und gesünder.

Diese Erkenntnis gewannen US-Wissenschaftler in einer aktuellen Studie. Begründung für das Ergebnis: Kirchenbesucher gehen besser mit Stress und Krankheiten um, rauchen weniger.

Diese Behauptung ist nicht neu. In der Zeitschrift "Psychologie Heute" (10/1989) stellte der Autor T. George Harris die Verbindung zwischen dem geistlichen Zustand und der seelischen und körperlichen Gesundheit her.
Im Artikel "The Prayer War" berichtet er: „Leute mit hoher Spiritualität. . . haben hohe Werte in seelischer Gesundheit. Sie haben zum Beispiel weniger stressbezogene Symptome." Und er geht soweit zu sagen: Leute, die sich in Verbindung mit Gott fühlen, haben eine geringere Krankheitsanfälligkeit, und wenn sie krank werden, dann bewältigen sie diese besser.
In diesem Artikel wird von der Forschungsarbeit Herbert Bensons, einem Herzspezialisten aus Harvard berichtet. Benson überprüfte auch die Resultate von Gebet unter Christen und Juden - und fand heraus, dass es wirkte. Einfache wiederholte Gebete bewirken Entspannung, reduzieren Bluthochdruck, Kopfschmerz und andere Schmerzen.
Diese Forschungsarbeit ist wieder ein Beweis, dass Religion nicht nur für das Jenseits gut ist. Der Glaube ist ein Angebot vieler Vorteile für das Leben, das wir jetzt leben.

Angewandte Religion


Biblischer Glaube bedeutet aber mehr als regelmäßigen Kirchgang und rituelle Gebete. Er bedeutet, einem PERSÖNLICHEN Gott zu vertrauen und nach biblischen Grundsätzen zu leben. Das muss betont werden, denn wir leben in einer Zeit, in der geistige Bezüge vielfach verlorengegangen sind oder als überflüssig erachtet werden. Pastoraltheologen sprechen heute von einer "Verdunstung des Glaubens".

Biblische Anweisungen


leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung unserer Gesundheit, wenn sie beachtet werden. Der Apostel Paulus schrieb: „Lasst die Sonne nicht untergehen über eurem Zorn!" (Eph. 4, 26) Wer diese Regel praktiziert, schafft ein Klima, in dem Missstimmungen bereinigt werden. Äußerer und innerer Frieden fördert das seelische und körperliche Wohlbefinden. Eine andere biblische Regel lautet: 
" Werden anderen liebt, hat das Gesetz Gottes erfüllt!" (Röm. 13.8)
Wie wohltuend ist es. in einer Gemeinschaft Verständnis und Anteilnahme zu finden und wenn es nötig ist, auch tatkräftige Hilfe.

VERGEBUNG


Schuld ist bedrückend. Wer sich jahrelang mit Schuldgefühlen abschleppt, kann dadurch organisch krank werden.
Die psychosomatischen Krankheiten nehmen überhand. Jede Schuld ist ein Zuwiderhandeln gegen Gottes Ordnungen. Daher ist der biblische Weg zur Beseitigung von Schuld und Verfehlung der einzig richtige Weg. Jesus Christus, der Mittler zwischen Gott und den Menschen, vergibt allen, die ihre Schuld bereuen.
Wenn jemand, der Gesundheit sucht, Uneinigkeit hervorgerufen oder andere verletzt hat, dann soll er im Gebet diese Dinge vor Gott bekennen und sich auch bei seinen Mitmenschen entschuldigen. Dann darf er Gottes Zusage beanspruchen: „Wenn wir aber unsere Schuld bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend." (1. Joh. l,9)

EIN GUTES GEWISSEN


„Dabei übe ich mich ein unverletztes Gewissen zu haben gegenüber Gott und den Menschen", schrieb Paulus (Apg. 24.16).
Dieser Grundsatz geht noch einen Schrift weiter. Während Vergebung ein Mittel zur Bewältigung vergangener Schuld ist, geht es jetzt darum, schuldhaftes Verhalten zu vermeiden, indem man sich an göttlichen Ordnungen orientiert. Der Einsichtige wird empfinden, dass es eine religiöse Pflicht ist, das Denken dahingehend zu disziplinieren. Die Zehn Gebote sind ein Ausdruck göttlicher Liebe. Sie helfen, unser Leben im Gleichgewicht zu halten.
Das Bewusstsein, das Richtige getan zu haben, ist die beste Medizin für körperlich und seelisch Erkrankte.

GOTTVERTRAUEN


schafft Geborgenheit. Wir leben in einer Welt voll Leiden und Schwierigkeiten. Konflikte zermürben und machen krank. Was hilft uns, in dunklen Tagen Hoffnung und Zuversicht zu erhalten? Zerstreuung und Vergnügen bieten nur eine flüchtige Ablenkung, die Probleme lösen sie nicht. Optimale Gesundheit hat aber mit dem Freisein von Angst zu tun. Die Angst wird reduziert durch das Bewusstsein, dass man in schwierigen Lagen auf einen himmlischen Helfer rechnen darf. Hier gilt das Wort Jesu, dass wir wie die Kinder werden sollen, um ins Reich Gottes zu kommen.
Kinder kommen mit allen Nöten zu ihren Eltern und vertrauen auf ihre Fürsorge. Gottvertrauen ist eine belebende Kraft, sie macht frei von Kummer, Furcht und Sorge, die Lebensenergie verzehren. Von Jesus Christus können wir lernen, was zum inneren Frieden dient. Er ladet alle ein:
"Kommt zu mir; ich will euch die Last abnehmen. Stellt euch unter meine Leitung und lernt bei mir; dann findet euer Leben Erfüllung."Matth. 11.28.29

 

"Wenn das Evangelium in seiner Reinheit und Macht angenommen wird, ist es eine Heilung für jede Krankheit, die der Sünde entstammt."