Besser als Medizin

NATÜRLICHE HEILMITTEL
Langsam aber sicher 

 

Dr. Marjorie Baldwin

Sie war erst in den Dreißigern und schwere Diabetikerin. Als sie eine Lungenentzündung entwickelte, wurde sie unüberlegt mit heißen Fußbädern behandelt, ein absolutes "Nein" für eine Person, deren Beinzirkulation durch durch diabetische Arteriosklerose geschädigt ist.

Weil die Blutgefäße unfähig sind, sich als Reaktion auf die extremen Temperaturunterschiede zu dehnen und zusammenzuziehen, wurden ihre Füße ernstlich beschädigt und sie wurde in eine bekannte Klinik eingeliefert. Die Lungenentzündung wurde geheilt, die Füße aber nicht. Ein Gangrän drohte und trotz aller Bemühungen und Kontrolle verschlechterte sich der Zustand, bis die Universitätsklinik auf der Amputation eines Fußes bestand um ihr Leben zu retten.

Aber sie weigerte sich unnachgiebig und wollte den Tod den Verlust ihres Fußes vorziehen. Daher kam ein dringender Anruf von ihrem Ehemann für die Aufnahme in unser Krankenhaus um zu sterben mit christlicher Pflege und geistlicher Begleitung. (Anm.: gemeint ist das Wildwood Sanatorium, Georgia, USA) . Wir würden sie nicht wie in dieser Klinik behandeln können. Aber wir könnten versuchen, sie in ihren letzten Tagen und Stunden zu pflegen, wie es der Herr eben zeigt, sie in seine Hände geben, geistliche Unterstützung anbieten und einige bewährte physiologische Behandlungen, die nicht üblicherweise in einem solchen Fall angewendet werden und das Resultat Gott überlassen.

Sie kamen an, rot rasch es das Fahrzeug, die Geschwindigkeitsbeschränkungen und ein verzweifelter Ehemann schaffen konnten. Er trug sie in das Hospital, wo ein Blick auf ihre Füße die Notwendigkeit erkennen ließt, ernstlich zu beten und für eine sofortige, sorgfältige Therapie, die geeignet war. Beide Füße waren geschwollen und rot, was für ein diabetisches Gangrän typisch ist. Die obere Oberfläche ihres linken Fußes zeigte fünf Löcher, aus denen der Eiter rann.

Diese Mitternachtsstunde war unterbrochen durch eine ausreichende Untersuchung und Bewertung und nach einer sorgfältigen Spülung der fünf Löcher, als sie in einem bequemen Stuhl saß. Dann folgte ein sorgfältig überwachtes "kühleres" und "ein wenig wärmeres" Fußbad, das kühle Wasser auf 97 Grad Fahrenheit und "wenig warm" auf 99 Grand Fahrendheit. In der Tat ein Miniunterschied, berechnet, um einen Wechsel von verbrauchtem zu frischerem Blut herbeizuführen, ohne den Gewebsschaden noch größer zu machen.

Unterdessen füllte ein anderer Assistent eine doppelwandige Plastiktasche - zwei Plastiksäcke, eiemnen in den anderen gestülpt - gefüllt mit Holzkohle (Anm. Lindenholzkohlenpulver). Das ist eine Suspension von feinem Holzkohlenpulver mit Wasser angerührt, bis zur Konsistenz einer mitteldicken Creme gemixt. Holzkohle ist ^der kräftigste bekannte aufsaugende Wirkstoff und wir wollten jedes mögliche Molekül Gift herausziehen. Die Patientin wurde ins Bett gelegt, ihre Füße in Holzkohlenmischung gelagert, ihre Knie wurden aufgestützt mit Kissen und die holzkohlegefüllten Taschen locker um die Fußgelenke gebunden.

Diese Prozedur wurde jede Nacht einige Zeit lang wiederholt. Am Tag wurden ihre Füße und Beine für eine bestimmte Zeit freigelegt und mildem Sonnenlicht und frischer Luft ausgesetzt, um einer Beschädigung der empfindlichen Haut vorzubeugen.
Die Diät wurde von ihrem Arzt ausgewählt, ein Maximum an Nährstoffen mit minimaler Anforderung an ihre Glukosetoleranz. Ihre Ernährung enthielt vorwiegend Vollkorn, frische faserreiche Früchte, pflanzliches Eiweiß in passender Menge und Ausgewogenheit. Blutzuckerwerte und Insulin-Eingabe wurden gewissenhaft überwacht.

Eine passende geistliche Unterstützung und Gebet wurden beibehalten. In winzigen Schritten begannen ihre Füße zu heilen. Die Rötung bleichte ab und wurde fleischfarben. Die Löcher heilten von innen. Ihre Kraft vermehrte sich. Aber auf einem Punkt stagnierte die Heilung - es gab weder wahrnehmbaren Rückfall noch weiteren Fortschritt. Während eines ernsten Gebetes kam der Gedanke in den Sinn: "Bekommt sie genug Vitamin A?" Wir erinnerten uns an seine heilende Eigenschaft und verabreichten es sofort in Form von frisch gepresstem Karottensaft täglich mit ihrem Abendessen.

Einige Zeit später ging eine glückliche Frau aus dem Hospital nach Hause auf beiden Füßen und kehrte in ihr Heim zurück, das sie aufgegeben hatte, jemals wieder zu sehen.

Diese Erfahrungen, zusätzlich zur angezeigten Behandlung wie Insulin, die wohlüberlegte Anwendung natürlicher >Heilmittel wie Hydrotherapie (Wasseranwendungen), Holzkohle, die gewissenhafte Aufzeichnung der geeigneten Menge, fortgesetztes Gebet und vor allem und die übernatürliche Kraft Gottes hat so oft geholfen. Sie wirkt zusammen mit dem rechten Gebrauch natürlicher Heilmittel und so arbeitet Gott mit dem Körper, den er geschaffen hat, und körperliche und geistliche Gesundheit wieder herzustellen.
Übersetzt aus "The Journal of ‘Health &Healing'" Vol. 22, Number 4

"Gib der Natur ein Chance, und sie wird alle Kraft zusammen nehmen, um ihre Pflicht aufs neue vortrefflich zu erfüllen" aus "Gesundes Leben"