Die gefälschten Gebote

Gottes Gebote sind so ewig und unabänderlich wie Gott selbst.

Christus bekräftigte die ewige Gültigkeit der Gebote: „Bis dass Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Strichlein vom Gesetz, bis dass es alles geschieht!" (Matth.5,18) Und er warnte alle Menschen: „Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Reich Gottes!" (Vs.19) Denn eine Veränderung der Gebote macht Gottes Absichten undeutlich!

Trotzdem hat sich eine menschliche Institution unterstanden, Gottes Gebote im Laufe der Kirchengeschichte zu verändern. Wer war es? Haben die Juden die Zehn Gebote verändert? Nein. Hat Jesus die Zehn Gebote verändert? Nein. Haben die Apostel die Zehn Gebote verändert? Nein.
Wer war es dann?

Es gibt eine Kirche, die von sich selbst behauptete, sie besitze die Autorität um Gottes Gebote zu ändern und auch neue Gesetze zu machen.
Wir lesen in „The Catholic Extension Magazine", Chicago, unter dem Segen von Papst Pius XII. unter anderem: „Wir Katholiken akzeptieren die Bibel nicht als einzigen Glaubensmaßstab. Neben der Bibel ist es die lebendige Kirche, die uns führt. Diese Kirche hat das Recht, die zeremoniellen Gesetze des Alten Testamentes zu verändern, also auch den Sabbat auf den Sonntag zu verlegen.
Wir sagen öffentlich: Ja, die Kirche veränderte und machte dieses Gesetz, wie auch so viele andere Gesetze z.B. das Fasten am Freitag, den Zölibat, den Ablass und andere Gesetze..."
Es gibt noch viele weitere Aussagen wie diese, dieses Zitat ist deutlich genug: Urteilen Sie selbst, was mit den Zehn Geboten geschehen ist! Die Folgen: Durch die Veränderung der Gebote hat das Urchristentum seine Reinheit und Kraft verloren, das reine Evangelium Christi wurde dadurch verwässert und verdunkelt.

Der Prophet Daniel sagte ca. 600 v. Chr. voraus, was die päpstliche Macht unter dem Sinnbild des „kleinen Hornes" tun wird: „Er wird sich .......unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern." (Dan.7,25) Wann und auf welche Weise ist das geschehen?

Die Veränderung des vierten Gebotes

Das vierte Gebot: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst!", wurde erst zur Zeit der frühkatholischen Kirche geändert. Wir werden in der Bibel vergeblich einen Beweis für die Sonntagsheiligung suchen. Die Apostel, die erste Christengemeinde, sie hielten den Sabbat, den siebenten Tag der Woche und Gedenktag an die Schöpfung. Sie verstanden sehr gut, dass der Sabbat kein Teil des jüdischen Zeremonialgesetzes ist und daher auch nicht ungültig, sondern ein Teil des Dekaloges, den Christus als ewig (siehe Matth. 5,18) gültig bezeichnet hat.

Die ersten Spuren der Sonntagsfeier finden sich in der heidnischen Planetenwoche, wo der „Dies solis", der Tag der Anbetung der Sonne, seinen festen Platz hatte. Kaiser Konstantin wollten Heiden- und Christentum in seinem Reich vereinen. Daher erließ er am 7. März 321 ein Sonntagsgesetzt, das erste staatliche Gesetz, ein gemeinsamer Feiertag für Christen und Heiden. In der Folge wurde die christliche Verkündigung umgedeutet und die Ansicht verbreitet, Christus habe den mosaischen Sabbat aufgehoben und an seine Stelle den christlichen Sonntag eingesetzt. Zur Legitimation zog man die Aussage heran, man würde nun den ersten Tag als Tag der Auferstehung Christi feiern. Der Bischof in Rom wurde in der Einführung des Sonntags tonangebend. Das dritte und vierte nachchristliche Jahrhundert war eine Zeit ungeheurer Religionsmischerei. Heidnische Bräuche kamen in die christliche Kirche hinein, je mehr sie zur Staatskirche wurde.

Viele halten die Feier des Sonntags bis heute deshalb für richtig, weil er eine so lange Tradition aufzuweisen hat (1700 Jahre!). Aber der Sonntag ist kein Gebot Gottes, sondern nur Kirchen-Tradition, also Menschengebot. Der Irrtum des Sonntags als „Tag des Herrn" wurde leider auch von den protestantischen Kirchen übernommen und tradiert. Durch die christlichen Kirchen ist die ganze Welt von diesem Irrtum durchtränkt worden. Die Tradition wurde dem Gesetz Gottes vorgezogen.

Die Weglassung des zweiten Gebotes

Das zweite Gebot: „Du sollst dir kein Bildnis machen!", ist ein Verbot, Bilder vom unsichtbaren Gott herzustellen und anzubeten, die nur menschliche Vorstellungen von Gott sind. Gott ist Geist und möchte „im Geist und in der Wahrheit" angebetet werden. Die Anbetung des Sichtbaren in Form von Bildern, Reliquien, Kreuzen oder Kunstwerken bedeutet Götzendienst und somit Abfall von Gott und Rückfall ins Heidentum, auch dann, wenn es unter christlichen Vorzeichen geschieht.
Durch das zweite Gebot wurde die Anbetung des Sichtbaren als verkehrte Frömmigkeitspraxis verhindert. Doch seit dem 4. Jahrhundert, wo sich die verfolgte Christengemeinde durch das Eingehen vieler Kompromisse zur Staatskirche wandelte, schlich sich auch diese heidnische Praxis der Bilderverehrung unter christlichen Vorzeichen wieder ein und wurde ein gutes Geschäft für die Kirche. Offiziell wurde die Bilderverehrung im Jahre 787 n. Chr. im Rahmen einer Kirchensynode eingeführt.
Der Bilderstreit zog sich aber noch über mehrere Jahrhunderte hin. Das zweite Gebot wurde schließlich von der katholischen Kirche eliminiert. Heute sehen wir einen Bilderkult in den Kirchen besonders im Rahmen der Marienverehrung. Das wäre nicht möglich, wenn man nicht das zweite Gebot einfach entfernt hätte.

Teilung des zehnten Gebotes in zwei Gebote.

Nach der Auslöschung des zweiten Gebotes waren es nur noch neun. Also teilte man einfach das zehnte, damit es wieder zehn Gebote waren. Das ergibt keinen Sinn, denn das zehnte Gebot ist eine Einheit.

Doch im Himmel werden andere Maßstäbe angelegt als auf Erden. Die heilige Schrift spricht von einer Kettenreaktion, wenn auch nur ein Gebot übertreten wird: „Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig!" (Jak.2,10) Das bedeutet er wird zum Sünder erklärt.

Gottes Gebote in der Endzeit

„Es ist Zeit, dass der Herr handelt; sie haben dein Gesetz zerbrochen". (Psalm 119,126)
Die Bibel erklärt, dass in der Zeit vor der Wiederkunft Jesu ein religiöser Verfall, ähnlich dem der ersten Jahrhunderte eintreten würde: „...denn er kommt nicht, es sei denn dass zuvor der Abfall komme, der „Mensch der Gesetzlosigkeit". (2.Thess.2,3) Heute leben wir in einer Zeit, wo Gottes Gebote entweder in Vergessenheit geraten oder direkt bekämpft werden: Das sechste Gebot: Du sollst nicht töten! wird übertreten durch Abtreibung und Euthanasie. Das siebente Gebot: Du sollst nicht ehebrechen, wird durch Anerkennung der Homoehe ad absurdum geführt. Eine kraftlos gewordene, gleichgültige Christenheit die die eigenen Wurzeln immer mehr vergisst, schätzt den Wert der Gebote Gottes nicht und verteidigt sie auch nicht mehr, nur wenige tun das. Viele meinen, Gottes Gebote seien veraltet und reformbedürftig. Aber der einzige der reformbedürftig ist, das ist der Mensch.

Dieser gottlose Zustand wird sich noch verschlimmern, wenn sich eine Weltregierung und Weltreligion unter antichristlichen Vorzeichen bilden wird. Das „Malzeichen des Tieres" (Offenb.13), ausgehend von den USA, wird aufgerichtet. Die Glaubens- und Gewissensfreiheit wird nicht länger geachtet. Das besondere Merkmal dieser Zukunftserscheinung „Bild des Tieres" wird die Übertretung der Gebote Gottes sein und die gefälschten Zehn Gebote. Die biblische Prophetie sagt voraus, dass ein weltweiter Konflikt um das vierte Gebot, den wahren Ruhetag, entstehen wird. Man wird versuchen, alle Menschen zum Halten des falschen Sonntags gesetzlich zu zwingen.

Doch Gott hat auch zu dieser Zeit treue Nachfolger. Sie werden die Reformation, die im 16. Jhd. stecken geblieben ist, vollenden, und selbst unter Druck und Zwang alle Zehn Gebote Gottes wieder auf den Leuchter heben. Die Bibel macht aufmerksam, dass wir diese Gruppe heiliger Menschen an folgenden Kennzeichen erkennen werden:
„Hier ist die Standhaftigkeit der Heiligen! Hier sind die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!" (Offenb.14,12)

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„10 Gebote Gottes - Ein Vergleich der sich lohnt"
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