Vorbeugen ist besser als Heilen

Unsere Lebensgewohnheiten machen uns krank.

Durch einen falsch gewählten Lebensstil schwächen wir unsere Abwehrkräfte, und das geschieht langsam über Jahre hinweg. Dann kann die Diagnose plötzlich lauten: Herzinfarkt, Diabetes, Bluthochdruck oder Krebs.
Die Konsequenzen dieses ungesunden Lebensstils sind dann Operationen, langzeitige Medikamenteneinnahme mit allen Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen und endlose Nachbehandlungen. Eine Lösung des Dilemmas sieht man allgemein in den Gesundheits- und Vorsorgeuntersuchungen: Krankheiten rechtzeitig erkennen und behandeln! Vor dem Hintergrund der Kostenexplosion im öffentlichen Gesundheitswesen darf man aber mit Sicherheit annehmen, dass ein lückenloses Abchecken zumindest der häufigsten Krankheitsfaktoren für alle und in regelmäßigen Zeitabständen schon aus finanziellen Gründen nicht machbar ist. Zumal heute auch junge Menschen zivilisations- und umweltbedingten Erkrankungen zum Opfer fallen.

Die Gesetzmäßigkeiten erkennen


Eine Krankheit früh genug zu erkennen ist gut, sie von vornherein zu vermeiden ist noch besser. Studien haben ergeben, dass zur Erhaltung der Gesundheit größtenteils die jeweilige Lebensweise beiträgt, zu einem kleineren Teil die natürliche Veranlagung und die Umwelt. Für den ersten Teil kann jeder selbst etwas beitragen. Am besten schon von Jugend auf. Einen gesundheitsbewussten Lebensstil kann man lernen. Auf welcher Basis?
Wer eine Maschine sachgemäß behandeln will, muss ihre Funktion verstehen und sich an die Bedienungsanleitung halten. Genauso verhält es sich mit dem menschlichen Körper. Wer ihn fit halten will, muss ein Grundwissen in Anatomie und Physiologie haben, also in den Naturgesetzen, nach denen das System funktioniert. Schon die Kinder sollten darin unterrichtet werden. Leider haben wir die Sachkompetenz für den eigenen Körper heute größtenteils an den "Fachmann" abgegeben und wollen uns damit nicht mehr belasten. Die Folgen sind Unwissenheit und Hilflosigkeit, oft schon bei kleinen Unpässlichkeiten.
Die Bibel ist ein sehr praktisches Buch für Lebenshilfe und hat zum Thema "Gesundheit" Grundlegendes zu sagen. Um es vorwegzunehmen: Die Medizin der Bibel ist hauptsächlich PRÄVENTIV, also vorbeugend. Als Gott sein Volk, Israel, nach dem Auszug aus Ägypten in der Wüste einer Erziehung unterwarf, gab er ihnen eine entscheidende Regel.
»Wirst du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht vor ihm ist, und merken auf seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; DENN ICH BIN DER HERR, DEIN ARZT.« 2. Mose 15,26

Welche Bedeutung liegt in dieser Bibelstelle? ICH BIN DER HERR, DEIN ARZT. Das ist ein Versprechen Gottes, das heute immer noch Gültigkeit hat für alle, die an Jesus Christus glauben und Gottes Gebote halten.
Gott stellt sich hier als der Heiler vor, der sich menschlicher Krankheiten und Sünden erbarmen will. Dieser heilende Gott wurde in besonderer Weise in den zahlreichen Heilungswundern Jesu Christi und der Apostel sichtbar. Heute ist es wieder notwendig, den Blick von menschlicher Heilkunst, den »Halbgöttern in Weiß«, weg auf die Heilkunde Gottes zu richten. Gottes Versprechen sind aber an Bedingungen gebunden: »WENN DU HÄLTST ALLE SEINE GEBOTE UND GESETZE". Gott ist der Gesetzgeber. Nicht nur die Zehn Gebote, sondern auch die Naturgesetze sind in ihrem Ursprung göttlich.
„Gottes Gesetz ist mit seinem eigenen Finger auf jeden Nerv, jeden Muskel und auf jede Fähigkeit geschrieben, die dem Menschen anvertraut wurde." EGW 'Gesundes Leben'

Jeder soll daher Kenntnisse über die normalen Funktionen des Lebens besitzen: Stoffwechsel, Ernährung, Bewegung, Verdauung, Herz-Kreislauf, Atmung, Nervenfunktion, seelische Einflüsse. Wer unwissend bleibt, lebt gefährlich! Die Naturgesetze zu übertreten heißt, Gottes Ordnungen zu übertreten und das hat unangenehme Folgen - Krankheit!

»SO WILL ICH KEINE DER KRANKHEITEN ÄGYPTENS AUF DICH LEGEN«.
Was wissen wir heute über die ägyptischen Krankheiten vor dreitausend Jahren? Sehr viel. Glücklicherweise praktizierten die alten Ägypter die Haltbarmachung Verstorbener.
Mumifizierte Pharaonen und andere wichtige Personen des öffentlichen Lebens wurden damit über Jahrtausende haltbar. Das macht sie zu wichtigen Zeitzeugen.
Im 19. Jahrhundert wanderten viele dieser einbalsamierten Leichen von Ägypten nach Europa. Für die Medizin waren diese Menschenkonserven äußerst interessant. Durch Autopsie beförderte man Krankheiten ans Tageslicht, die uns sehr bekannt vorkommen: Rheuma und Gicht, Karies, Gefäßverkalkung, Herzerkrankungen, Anzeichen von Diabetes, kurzum: Zivilisationskrankheiten, die auch heute unser Leben verkürzen! Die alten Ägypter erkrankten und starben daran, weil sie die bewahrenden Naturgesetze nicht genügend erkannten und nicht danach lebten.
Aus 2. Mose 15,26 lernen wir: 
GESUNDHEIT IST ABHÄNGIG VOM GEHORSAM GEGENÜBER GOTTES GEBOTEN

Gesundheit ist Gabe und Aufgabe. Das Ziel ist eine durchdachte Lebensführung, die dem Körper hilft, richtig zu arbeiten und seine eigenen Abwehrkräfte zu mobilisieren. Gewohnheiten, die uns krank machen, sollen wir erkennen, analysieren und verändern.